Bezahlsender
Premiere ist bei Bundesliga optmistisch

Der TV-Sender Premiere rechnet trotz eines Berichts über ein höheres Konkurrenzangebot damit, sich die Live-Übertragungsrechte der Bundesliga zu sichern. "Wir sind seit 17 Jahren Partner der Bundesliga und gehen davon aus, diese Partnerschaft weiter fortzusetzen", sagte ein Firmensprecher am Dienstag.

HB MÜNCHEN. Das "Hamburger Abendblatt" hatte zuvor berichtet, der US-Sportsender ESPN biete mehr für die Live-Übertragungsrechte der Bundesliga als der Bezahlfernsehsender aus Unterföhring bei München. Das zum Disney-Konzern zählende Medienunternehmen habe ein besseres Angebot vorgelegt, hieß es ohne Angabe von Quellen. Premiere könnte aber seinerseits das Gebot noch aufstocken. Der Sender, der auf einem Schuldenberg von 307 Mio. Euro sitzt, ist stark von der Ausstrahlung der Bundesliga abhängig.

Die Ausschreibung für die Übertragungsrechte endete in der vergangenen Woche. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatte mitgeteilt, es seien 19 Gebote eingegangen. Das Ergebnis soll am Freitag verkündet werden. Wer im Rennen ist, wollte eine DFL-Sprecherin nicht sagen. ESPN hatte angekündigt, international nach Sendrechten Ausschau zu halten.

Premiere hatte bereits 2005 die Senderechte an den Kabelnetzbetreiber Unity Media verloren. Derzeit strahlt Premiere, das zu einem Viertel Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp gehört, auf Basis einer Übereinkunft mit Unity Media aus, die sich ihrerseits nicht mehr um die nationalen Rechte bewerben will.

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