
DÜSSELDORF. Für den Medien-Tycoon Rupert Murdoch wird sein Engagement beim Münchener Bezahlsender Sky zur „mission impossible“. Der Sender hat seine Verluste im ersten Quartal ausgeweitet. Der Nettoverlust steigerte sich auf 97 Mio. Euro. Im Vorjahr waren es 80 Mio. Euro. Die Erlöse legten durch den höheren Umsatz pro Einzelkunde leicht auf annähernd 235 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 233 Mio.) zu.
Der neue Konzernchef Brian Sullivan bekräftigte, dass Sky im ersten Quartal 2011 schwarze Zahlen schreiben werden. Durch eine bessere Vermarktung, einen digitalen Festplattenrekorder und drei neuen HD-Kanälen will Sky aus der Defensive kommen. Im Laufe des Jahres ist zudem das Programm auch über ein App für das iPad, dem Minicomputer des amerikanischen Unterhaltungselektronikriesen Apple, empfangbar.
Sky hängt derzeit schwer durch. Trotz einer aufwendigen Werbekampagne fehlt die Begeisterung der Zuschauer. Im ersten Quartal konnte die Tochter des Medienriesens News Corp. die Zahl der Abonnenten gerade um 1000 auf 2,47 Millionen steigern. Um allerdings die Gewinnzone zu erreichen, braucht Sky nach früheren Unternehmensangaben im nächsten Jahr zwischen 2,8 bis 3 Millionen Kunden. Sky hat seine bisherige Werbeagentur Heye in die Wüste geschickt. Kürzlich startet der Sende eine neue Kampagne mit dem Schauspieler Moritz Bleibtreu.
An der Börse stürzte die Aktie nach der enttäuschenden Bilanz ab. Das Papier ging um knapp acht Prozent auf 1,35 Euro in die Knie. Der seit Anfang April amtierende Vorstandschef Sullivan gibt sich trotzig: „Ich würde nicht mit meiner Familie hierher ziehen, wenn ich nicht vom Erfolg überzeugt wäre“, sagt der Amerikaner, der seit zwei Jahrzehnten im internationalen Pay-TV-Geschäft in den USA und Großbritannien aktiv ist.
Tja, das ganze Angebot um 70 % verbilligen und die Kundenzahl verfünfacht sich!!!!
tja, wenn Herr Murdoch den Markt nicht verstehen will, dann muss er eben die bestellten Schläge bekommen
vielleicht denkt er mal zusammen mit den anderen Medienkonzernen darüber nach, welcher Anteil des verfügbaren Einkommens in D auf Fernsehen, internet, Telefon, PayTV, Kabelgebühren, Zeitung etc. entfällt
wenn das Ding zwischen seinen Ohren funktioniert, dann dürfte es nicht allzu schwer sein, den Grund für die Misere von Sky herauszufinden ...
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