Bilanz 2005/2006
Emi verdient an Gorillaz und Coldplay

Besonders die beiden Band Coldplay und Gorillaz haben im Geschäftsjahr 2005/2006 die Kassen beim britischen Musikkonzern Emi klingeln lassen. Das Gewinnplus hat das Unternehmen darin bestärkt, den US-Konkurrenten Warner Music übernehmen zu wollen.

HB LONDON. Den Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Sonderposten bezifferte das Unternehmen für das Jahr bis Ende März am Dienstag auf 159,3 Mill. Pfund nach 141,1 Mill. Pfund im Vorjahr. Damit erfüllte Emi die Analystenerwartungen. Den Umsatz nannte der Konzern mit 2,08 Mrd. Pfund – eine Steigerung um 3,9 Prozent.

Trotz der Zurückweisung einer 4,2 Mrd. Dollar schweren Übernahmeofferte für den kleineren US-Konkurrenten Warner Music äußerte sich der weltweit drittgrößte Branchenvertreter am Dienstag zuversichtlich, zu einer Einigung zu kommen. Emi glaube an ein Geschäft, das für beide Aktionärslager attraktiv sei, hieß es in einer Mitteilung. „Wir werden nur eine Transaktion verfolgen, die unseren Aktionären eine Wert- und einen Gewinnsteigerung bringt.“

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