Bilanz 2005
Springer verdient mehr Geld als jemals zuvor

Der Axel Springer Verlag hat im vergangenen Jahr einen Rekordgewinn eingefahren. Besonders im angestammten Geschäft lief es gut.

HB FRANKFURT. Vorläufigen Zahlen zufolge sei der Jahresüberschuss 2005 um 56 Prozent auf 231 Mill. Euro gestiegen, teilte der Verlag am Donnerstag mit. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebita) sei um 39 Prozent auf 243 Mill. Euro gestiegen. Der Umsatz sank minimal von 2,4 auf 2,39 Mrd. Euro. Springer hatte sein Tiefdruckgeschäft zur Jahresmitte in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Bertelsmann eingebracht hat und dessen Umsätze ab Juli nicht mehr konsolidiert.

Trotz eines weiterhin verhaltenen Marktumfelds seien die Umsätze im Kerngeschäft mit Anzeigen und dem Vertrieb um 2,4 Prozent auf 2,17 Mrd. Euro geklettert, teilte Axel Springer weiter mit.

Die Dividende will das Unternehmen auf 1,70 Euro je Aktie erhöhen, nachdem für 2004 1,45 Euro je Aktie inklusive einer Sonderdividende von 25 Cent gezahlt worden waren.

Der Verlag, der unter anderem „Bild“ und „Die Welt“ herausgibt, hatte bis vor kurzem versucht, die TV-Sendergruppe Pro Sieben Sat 1 zu kaufen, war aber an Kartell- und Medienwächtern gescheitert. Springer wird mehrheitlich von der Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, kontrolliert.

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