Bilanzaffäre: Investor bringt HP vor Gericht

Bilanzaffäre
Investor bringt HP vor Gericht

Vor dem Kauf durch Hewlett-Packard soll die Softwarefirma Autonomy Zahlen frisiert haben. Deshalb kündigte HP eine Klage an - zusammen mit einer Milliardenabschreibung. Nun erhebt ein Investor schwere Vorwürfe gegen HP.
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San FranciscoHewlett-Packard ist wegen der Bilanzaffäre bei der kürzlich übernommenen Softwarefirma Autonomy verklagt worden. Es ist eins der ersten Verfahren gegen den High-Tech-Konzern, der vor einer Woche einräumte, dass die Autonomy-Manager vor dem Erwerb durch HP die Planungszahlen geschönt hätten.

HP habe gewusst, dass die Pressemitteilung bezüglich der Akquisition irreführend gewesen seien und zu einem Kursfall führten, teilten die Anwälte des Klägers am Montag mit. Sie streben einen Status als Sammelklage an. HP habe seinen Investoren zudem verschwiegen, dass sie den Kauf von Autonomy wegen der Bilanzmauscheleien noch vor Abschluss der Transaktion wieder rückgängig machen wollten.

Den Kauf hatte 2011 noch der deutsche Konzernchef Leo Apotheker abgesegnet. HP zahlte rund elf Milliarden Dollar. Im vierten Geschäftsquartal 2011/12 schrieb HP 8,8 Milliarden Dollar darauf ab, nachdem ein hochrangiger Autonomy-Manager die Affäre offenlegte.

Kommentare zu " Bilanzaffäre: Investor bringt HP vor Gericht"

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  • Sorry, falsche Rubrik.

  • Der Kommunismus ist zurück - ein Finanzplan für Griechenland über 8 Jahre!!! wurde beschlossen und die Aktienmärkte steigen und steigen, einfach nur Surreal.

  • Liebe Sylvia,
    und was hat das EIne mit dem Anderen zutun?!

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