Bilanzen werden neu erstellt
Time Warner legt Rechtsstreit mit SEC bei

Der weltgrößte Medienkonzern Time Warner muss im Zusammenhang mit Bilanzunstimmigkeiten 300 Millionen Dollar Strafe zahlen und seine Bilanzen neu erstellen. Im Gegenzug stellt die US-Börsenaufsicht das Verfahren wegen Betrugs ein.

HB WASHINGTON. Die SEC wirft dem weltgrößten Medienkonzern vor, seine Bilanzen vom vierten Quartal 2000 bis 2002 durch zu hoch angesetzte Online-Werbeeinnahmen und Internet-Kundenzahlen geschönt zu haben. Time Warner werde deshalb zusätzlich zu einer bereits vollzogenen Korrektur um 190 Mill. Dollar die Internet-Werbeeinnahmen vom vierten Quartal 2000 bis 2002 um rund 500 Mill. Dollar reduzieren. Time-Warner-Finanzchef Wayne Pace, Buchprüfer James Barge und dessen Stellvertreter Pascal Desroches hätten entsprechende Vereinbarungen mit der Behörde getroffen ohne die Vorwürfe der SEC einzugestehen oder diese zu dementieren.

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