Bis 2007 soll Künstlerbestand erweitert werden
Sony BMG investiert in Britney & Co

Illegales Herunterladen von Musikdateien aus dem Internet bereitete der Musikbranche immense Umsatzeinbrüche. Die weltweit zweitgrößte Plattenfirma Sony BMG plant nun eine Wiederbelebung des Musikgeschäfts durch Investitionen.

HB LONDON. Die weltweit zweitgrößte Plattenfirma Sony BMG will nach eigenen Angaben ihre Investitionen in Künstler und Lieder verdoppeln. Damit reagiere das Unternehmen auf die Wiederbelebung des Musikgeschäfts, sagte Unternehmenschef Andy Lack der „Financial Times“, die das Interview am Dienstag veröffentlicht.

Er hoffe auf ein Anziehen der Umsätze in der Musikindustrie im Jahr 2006, sagte Lack. Bis 2007 wolle er im Unternehmen einen außerordentlichen Bestand an Künstlern mit einer immensen Tiefe und Breite haben. Lack warnte dem Blatt zufolge aber vor zu großen Umsatzerwartungen schon im kommenden Jahr. Die Umsätze der Branche waren in den vergangenen vier Jahren wegen illegaler Musikverbreitung über das Internet eingebrochen.

Sony BMG, das Plattenlabel von Beyonce, Britney Spears und Outkast, war erst in diesem Jahr aus den Musikfirmen von Sony Corp. und Bertelsmann entstanden.

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