Blackberry
Motorola wegen Patentverletzungen verklagt

Der Handyhersteller Motorola muss sich vor Gericht verantworten. Die kanadische Firma Research in Motion (RIM) verklagt den US-Konzern wegen angeblicher Patentrechtsvergehen. Dies ist aber nicht der einzige Klagepunkt, den der Blackberry-Fabrikant anführt.

HB MONTREAL. Der Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) hat Motorola wegen angeblicher Patentverletzungen und zu hoher Gebühren verklagt. Das US-Unternehmen habe gegen mehrere Patente verstoßen, die sich im Besitz der kanadischen Firma befänden, hieß es in Gerichtsdokumenten. Daneben habe Motorola für eigene Patente zu hohe Lizenzzahlungen gefordert. Der Niedergang der Motorola-Handysparte spiegle sich in Gebührenerhöhungen für RIM wider, hieß es weiter. Gleichzeitig lehne der angeschlagene US-Konzern ab, für Urheberrechte zu zahlen, die RIM gehörten. Die Klage wurde bereits am Freitag an einem Gericht im US-Bundesstaat Texas eingereicht. RIM hat weltweit etwa zwölf Mill. Kunden. Die meisten sind Geschäftsleute oder Politiker, die über Blackberrys sichere E-Mails versenden.

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