IT + Medien

_

Börse jubelt: Digital-Boom beschert „New York Times“ Umsatzplus

Die „New York Times“ verdient mit ihrer Bezahlschranke für Online-Inhalte immer mehr – zur Begeisterung der Anleger. Das Werbegeschäft bereitet dem Verlag aber weiterhin Sorgen.

Das New York Times-Verlagsgebäude in New York. Quelle: AFP
Das New York Times-Verlagsgebäude in New York. Quelle: AFP

New YorkDer US-Zeitungsverlag The New York Times profitiert zunehmend vom Wachstum im Digital-Geschäft. Zum Ende des vierten Quartals hätten die „Times“ und die „International Herald Tribune“ 640.000 bezahlte Online-Abonnements gezählt, teilte die überregionale Tageszeitung am Donnerstag mit. Dies ein Anstieg um 13 Prozent verglichen mit dem dritten Quartal.

Anzeige

Der Verlag, der auch den „Boston Globe“ publiziert, hatte 2011 eine Bezahlschranke für sein Internetangebot eingeführt. Branchenanalyst Edward Atorino von der Marktforscherfirma Benchmark nannte die Zahlen „phänomenal“. Der Umsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 5,2 Prozent auf 575,8 Millionen Dollar. Die Aktie des an der New Yorker Börse notierten Verlags sprang zweitweise rund zwölf Prozent in die Höhe.

Online-Abo Die „Welt“ startet Bezahlmodell im Netz

Die erste überregionale Tageszeitung wagt die Einführung eines Online-Kostenmodells.

Sorge bereitet dem Unternehmen jedoch der Rückgang der Werbeeinahmen um drei Prozent. „Das Werbeumfeld blieb eine Herausforderung im vierten Quartal“, sagte der neue Firmenchef Mark Thompson, der erst im November seinen Posten angetreten hatte. Acht Jahre lang hatte der Brite zuvor an der Spitze des britischen Rundfunksenders BBC gestanden. Er soll sich vor allem um die digitale und globale Expansion des US-Medienhauses kümmern.

  • Die aktuellen Top-Themen
Sicherheitsmaßnahme: Lufthansa umfliegt für zwei Tage irakischen Luftraum

Lufthansa umfliegt für zwei Tage irakischen Luftraum

Bis Sonntag will Lufthansa den irakischen Luftraum umfliegen. Das Unternehmen spricht von einer vorsorglichen Sicherheitsmaßnahme. Auf die Flugzeiten soll sich die Änderung nur geringfügig auswirken.

Kriselnder Sportausrüster: Warum Adidas-Chef Hainer sich verzockt hat

Warum Adidas-Chef Hainer sich verzockt hat

Schwankende Währungen gefährden die Gewinne von Adidas, Nike und Puma. So heißt es von den Sportausrüstern. Doch Adidas-Chef Hainer hat nicht zum ersten Mal seine Prognose korrigiert. Mit Puma hat er ein Problem gemein.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer