Börsenplatzierung
Matsushita verkauft offenbar Epcos-Anteile

Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern Matsushita Electric, Mitgründer des Münchner Elektronikteile-Herstellers Epcos, macht offenbar seine Anteile an dem Unternehmen an der Börse zu Geld. Siemens, der andere Gründer, hatte diesen Schritt bereits vollzogen.

HB FRANKFURT. Die Schweizer Großbank UBS platziere ein großes Aktienpaket, bestätigte ein Epcos-Firmensprecher am Mittwoch, machte aber zunächst keine Angaben zum Verkäufer und der am Markt angebotenen Stückzahl. Ein Händler sagte, Matsushita biete 8,2 Millionen Aktien an. Das wäre die komplette Beteiligung der Japaner an Epcos von 12,5 Prozent. Nach Angaben des Händlers wurden die Papiere nachbörslich angeboten.

Die Epcos-Aktien waren am Mittwoch mit einem Plus von 0,2 Prozent auf 12,63 Euro aus dem Xetra-Handel gegangen. Auf dem Frankfurter Parkett gaben sie um 2,1 Prozent auf 12,35 Euro nach. Der Matsushita-Anteil ist damit an der Börse mehr als 100 Millionen Euro wert. Im März hatte Siemens sein 12,5-prozentiges Aktienpaket an Epcos für rund 90 Millionen Euro abgestoßen und hält seither keine Aktien mehr. Epcos wurde 1989 als Gemeinschaftsunternehmen von Siemens und Matsushita ins Leben gerufen und zehn Jahre später an die Börse gebracht.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%