Bundeskartellamt
Bedenken gegen KabelBW-Übernahme

Das Bundeskartellamt befürchtet bei einer Übernahme von KabelBW ein marktbeherrschendes Oligopol. Liberty will die Wettbewerbshüter mit Zusagen überzeugen.
  • 0

DüsseldorfDas Bundeskartellamt hat gegen die Übernahme des Kabelnetzbetreibers KabelBW durch Liberty Global wettbewerbsrechtliche Bedenken. Eine Übernahme des baden-württembergischen Kabelnetzbetreibers durch den Mutterkonzern des in Nordrhein-Westfalen und Hessen aktiven Betreibers Unitymedia verstärke ein marktbeherrschendes Oligopol, teilte die Bonner Behörde mit.

Die beteiligten Unternehmen und zu dem Verfahren beigeladene Dritte hätten nun die Möglichkeit zur Stellungnahme. Liberty habe dem Kartellamt bereits ein sogenanntes Zusagenangebot unterbreitet, welches die Bedenken der Behörde ausräumen solle. Dazu würden weitere Stellungnahmen eingeholt. Die Frist für eine abschließende Entscheidung laufe bis zum 15. Dezember.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundeskartellamt: Bedenken gegen KabelBW-Übernahme "

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%