Bundesliga-Rechte: Arena beruhigt die Fußball-Fans

Bundesliga-Rechte
Arena beruhigt die Fußball-Fans

Die deutschen Fußball-Fans können aufatmen. Sie werden die Bundesliga in der kommenden Saison in ganz Deutschland live über Kabel und Satellit empfangen können.

DÜSSELDORF/MÜNCHEN. Die flächendeckende Verbreitung über die Kabelnetze sei so gut wie gesichert, sagte Bernard de Roos, Chef des Rechteinhabers Arena, dem Handelsblatt. Zudem stehe das Unternehmen vor einem Abschluss mit dem Satellitenbetreiber SES Astra. Noch seien allerdings keine Verträge unterschrieben. Wichtig ist für Arena, sich mit Kabel Deutschland (KDG) zu einigen, dem mit Abstand größten Kabelnetzbetreiber hier zu Lande. „Arena hat KDG ein sehr attraktives Angebot gemacht“, sagte ein Beteiligter. Ein Abschluss scheint deshalb in greifbarer Nähe. „KDG pokert bis zuletzt“, hieß es am Wochenende in Verhandlungskreisen. Ein KDG-Sprecher wollte sich zu den Gesprächen nicht äußern.

Die Vereine haben großes Interesse an einer bundesweiten Live-Übertragung der Spiele. Die Einnahmen aus der Werbung in den Stadien sind neben den Fernsehrechten ihre wichtigste Einnahmequelle. Je mehr Zuschauer die Spiele live verfolgen, desto höher sind die Einnahmen aus Reklame und Sponsoring. Bundesweit gibt es rund 19 Millionen Haushalte mit Kabelanschluss.

Arena hat sich im Dezember überraschend die Live-Übertragungsrechte der Eliteklasse gesichert. Derzeit zeigt der Bezahlfernsehkanal Premiere die Spiele. Die Münchener gingen in der Ausschreibung leer aus. Das bislang unbekannte Unternehmen Arena ist eine Tochter des Kabelkonzerns Unity, zu dem die Kabelgesellschaften Ish, Iesy und Tele Columbus gehören.

Neben dem Verbreitungsweg Kabel sucht Arena einen Satellitenanbieter für die Übertragungen. Hier bahnt sich eine Einigung zwischen Arena und SES Astra an: „Es gibt eine starke Bindung zwischen Arena und Astra“, hieß es in Verhandlungskreisen. Astra ist für Arena attraktiv, weil der Satellitenbetreiber in Deutschland 15,2 Millionen Haushalte erreicht. Dazu kommt, dass die Luxemburger voriges Jahr von Premiere das digitale Sendezentrum APS gekauft haben. Astra hat damit direkten Zugang zu den Set-top-Boxen, mit denen die Sendungen empfangen werden. SES Astra wollte sich zu den Verhandlungen nicht äußern.

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