Bundesliga-Übertragung
Arena will Telekom und Premiere im Auge behalten

Das Medienunternehmen Arena will als Inhaber der Live-Fernsehrechte an der Fußball-Bundesliga die neue Kooperation zwischen Telekom und Premiere genau beobachten.

HB HAMBURG. „Solange sie Briefmarken-Fernsehen übers Internet machen, berührt uns das nicht“, sagte Arena-Geschäftsführer Dejan Jocic dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zufolge. „Falls Telekom und Premiere aber unsere exklusiven Rechte tangieren, werden wir selbstverständlich juristisch gegen sie vorgehen.“

Die Telekom hatte am Freitag ihre Pläne vorgelegt. Danach kann Premiere trotz des Verlustes der Fernsehrechte an Arena dank der neuen Partnerschaft auch in der kommenden Saison sämtliche Spiele der Bundesliga via Internet in voller Länge sowie per Konferenzschaltung anbieten. Einzelheiten über Preis, Verfügbarkeit und Produkte des künftigen Angebots sollen in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden. Premiere-Kunden brauchen für den Empfang der Bundesliga in Zukunft einen neuen Empfangsdecoder und einen DSL-Anschluss.

Auch die Deutsche Fußball Liga als Lizenzgeber hatte dem Konzept den Segen erteilt. Eine Verbreitung ausschließlich über Internetanschlüsse sei geplant gewesen. „Die Deutsche Telekom AG bewegt sich daher im Rahmen der erworbenen Rechte, der allerdings damit erschöpft ist.“ Zuvor hatte es zwischen beiden Seiten einen heftigen Streit darüber gegeben, ob die Arena-Konkurrenten ihr Programm im Internet-Format auch über Kabel und Satellit ausstrahlen dürften.

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