Bundesliga-Übertragung
Medienaufsicht winkt TV-Sender Arena durch

Dem Aufbau des geplanten Bezahlfernsehsenders Arena Bundesliga steht nichts mehr im Wege.

HB FRANKFURT. Die Medienaufsicht KEK hat keine Einwände gegen die Sendelizenz für die Firma Arena, die die Rechte zur Live-Übertragung von Spielen der Fußball-Bundesliga erworben hatte.

Da Arena noch nicht über einen eigenen Sender verfüge, könne das geplante Programm die Meinungsvielfalt auf dem Markt nicht beeinträchtigen, teilte die KEK am Mittwoch mit. Es sei allerdings nicht absehbar, ob es künftig zu Behinderungen anderer Pay-TV-Anbieter komme.

Arena hatte sich überraschend die exklusiven TV-Übertragungsrechte für die Bundesliga ab der Spielzeit 2006/07 für drei Jahre gesichert und dabei den Bezahlfernsehsender Premiere ausgestochen. Arena, eine Tochter des Kabelnetzbetreibers Unity Media, war bis dato als Sportrechtevermarkter aufgetreten und hatte keine eigene Sendelizenz.

Diese hatte Arena Anfang März für zehn Jahre erhalten. Ohne eigene Lizenz hätte Arena zur Übertragung der Bundesliga mit anderen Sendern kooperieren müssen.

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