Bundesligasender
Arena legt Bankbürgschaft vor

Das Bangen um die finanzielle Absicherung der Fernsehrechte des Bundesliga-Senders Arena ist zu Ende. „Arena stellt die Bankbürgschaft am 1. Juni“, sagte ein Beteiligter dem Handelsblatt. Die finanzielle Absicherung dürfte vor allem bei den Fußball-Vereinen für Erleichterung sorgen, schließlich geht es für sie um Millionen.

HB DÜSSELDORF. Der verlustreiche Bezahlsender des Kölner Kabelkonzerns Unity Media werde am kommenden Freitag der Deutschen Fußball-Liga (DFL) eine Bürgschaft der Citigroup über knapp 154 Millionen Euro vorlegen. Das entspricht 75 Prozent der Fernsehrechtekosten. Außerdem werde Unity nach Angaben von Beteiligten zum Saisonstart am 10. August das restliche Viertel der Rechtekosten, rund 51 Millionen Euro, auf das Konto der Profi-Klubs überweisen. Weder Unity noch die DFL wollten dies gestern kommentieren.

Die finanzielle Absicherung dürfte bei den Fußball-Vereinen für Erleichterung sorgen. In den vergangenen Wochen seien Befürchtungen gewachsen, dass die Bankbürgschaft von Arena wackele, hieß es in Branchenkreisen. Arena ist der wichtigste Geldgeber der Fußball-Bundesliga. Der Bezahlsender überweist pro Saison 220 Millionen Euro, davon sind 15 Millionen Euro für das technische Signal und 215 Millionen Euro reine Rechtekosten. Der Pay-TV-Kanal schreibt derzeit hohe Verluste.

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