Canon
Das Leid mit den Smartphone-Kameras

Fotografiert wird zwar so viel wie nie, doch immer seltener mit einer Kamera, die nicht zum Smartphone gehört. Der Trend trifft alteingesessene Unternehmen wie den japanischen Kamera-Hersteller Canon.
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TokioDer Trend zum Einfach-Schnappschuss mit dem Smartphone oder Tablet-Computer macht dem japanischen Kamera-Riesen Canon zu schaffen. Der Gewinn des Unternehmens fiel wegen schleppenden Absatzes im dritten Quartal um ein Fünftel, wie Canon am Montag in Tokio nach Börsenschluss mitteilte.

Dank des deutlich abgeschwächten Yen-Kurses hob das stark exportorientierte Unternehmen seine Gesamtjahres-Prognose dennoch leicht an. Canon stellt neben Kompaktkameras vor allem teure und technisch hochwertige Spiegelreflex-Kameras her.

Der operative Gewinn im Quartal von Juli bis September betrug 524 Millionen Euro (71,8 Milliarden Yen), der Umsatz sank um 4,5 Prozent auf 872 Milliarden Yen. Für das Gesamtjahr erwartet Canon nun einen Gewinn von 370 Milliarden Yen (2,7 Milliarden Euro). Canon räumte ein, dass nur die anhaltende Yen-Schwäche eine Revision des erwarteten Gewinns nach unten verhindert habe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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