Canon und Fujifilm Milliarden-Gebot für Medizintechnik-Sparte von Toshiba

Der von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterte Konzern Toshiba will seine Gesundheitssparte verkaufen. Medienberichten zufolge liegt Canon mit einer Offerte von 5,6 Milliarden Euro vor Konkurrent Fujifilm.
Update: 08.03.2016 - 20:30 Uhr
Der Konzern will sich von seiner Medizintechnik-Sparte trennen. Quelle: AFP
Toshiba

Der Konzern will sich von seiner Medizintechnik-Sparte trennen.

(Foto: AFP)

TokioIm Bieterwettstreit um die Medizintechnik-Sparte des angeschlagenen Elektronikkonzerns Toshiba hat einem Medienbericht zufolge der japanische Kamerahersteller Canon die besten Chancen. Mit einer Offerte von umgerechnet 5,6 Milliarden Euro werde Canon als der bevorzugte Bieter für Toshiba Medical Systems gehandelt, berichtet die Zeitung „Nikkei“ am Dienstag. Insidern zufolge hatte auch der japanische Rivale Fujifilm für die Sparte geboten.

Toshiba wolle bei einem außerordentlichen Managementtreffen am Mittwoch einen bevorzugten Bieter festlegen, erfuhr Reuters von mit dem Vorgang vertrauten Personen. Das von einem milliardenschweren Bilanzskandal erschütterte Traditionsunternehmen will durch den Verkauf des Herstellers von Diagnosegeräten wie Röntgenapparaten und Kernspintomographie-Systemen die Kapitalbasis stärken und den Konzernumbau vorantreiben.

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