Cerberus und Providence bieten Milliarden
US-Investmentfirmen wollen Vodafone Japan

Die beiden amerikanischen Investmentfirmen Cerberus Capital Partners LP und Providence Equity Partners wollen die japanische Tochter des weltgrößten Mobilfunkkonzerns Vodafone übernehmen.

HB NEW YORK. Beide könnten dafür insgesamt 1,8 Billionen Yen (12,5 Mrd. Euro) bieten. Dies hat die US-Wirtschaftsagentur „Bloomberg“ sowie die Tageszeitung „Wall Street Journal“ am Donnerstag berichtet. Die Firmen nahmen keine Stellung.

Nach Einschätzung von Beobachtern war aufgrund schlecht laufender Geschäfte in Japan der Druck der Aktionäre auf Vodafone zuletzt verstärkt worden, sich von der Einheit zu trennen. Der Marktanteil von Vodafone war zuletzt auf 17 Prozent bedingt durch den starken Wettbewerb gefallen. Die japanische Vodafone ist drittgrößte Mobilfunkfirma des Landes. Der höchste Marktanteil von Vodafone lag 2004 bei rund 19 Prozent.

Die britische Vodafone Group Plc habe am 3. März mitgeteilt, dass sie sich in Gesprächen über einen Verkauf ihrer japanischen Sparte an den zweitgrößten japanischen Internetservice-Anbieter Softbank Corp. befinde. „Bloomberg“ zitierte einen Softbank-Sprecher, nach dessen Angaben die Gespräche mit Vodafone weiter laufen.

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