Chipentwickler
Dialog verdient Millionen an Apple-Geräten

Gewinn und Umsatz des Chipentwicklers Dialog Semiconductor sind in den ersten drei Monaten deutlich gestiegen, vor allem wegen der Aufträge von Großkunden wie Apple. Die Aktie legt zu.
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MünchenDer schwäbische Chipentwickler Dialog Semiconductor verdient weiter gut an seinem Großkunden Apple und anderen Smartphone-Herstellern. Der Markterfolg von dessen Handys und Tablet-PCs schraubte den Umsatz von Dialog binnen Jahresfrist um gut zwei Drittel auf 166,3 Millionen Euro, wie das Unternehmen aus Kirchheim/Teck am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn legte wegen höherer Steuerlasten indes nur um ein Fünftel auf 9,1 Millionen Euro zu. „Der Start in das Jahr 2012 war ausgesprochen gut“, sagte Vorstandschef Jalal Bagherli. „Ich denke, dass sich diese schrittweise Aufwärtsentwicklung im Jahresverlauf fortsetzen wird.“ An der Börse kam der Trend gut an: Die Dialog-Aktie legte um rund vier Prozent zu.

Dialog ist spezialisiert auf Chips zur Stromsteuerung, vor allem in mobilen Geräten wie Smartphones. Die Schwaben unterhalten keine eigene Fertigung, sondern lassen die Bauteile von Auftragsproduzenten herstellen. Die Chips sind weltweit stark gefragt. Um die wachsende Nachfrage aus Asien besser bedienen zu können, eröffnete Dialog in Taiwan eine Niederlassung. In der zweiten Jahreshälfte soll das Geschäft dank neuer Produkte der Apple-Konkurrenten weiter anziehen. Bis 2015 will Dialog die Umsatzmilliarde erreichen.




Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dialog ist übrigens nicht nur im Bereich Power Management aktiv. Sie entwickeln u.a. auch Bausteine zur Sprachverarbeitung und Funkmodule. Auch im Automobil-Bereich sind sie vertreten. Wenn man die Presseberichte der letzten Zeit verfolgt könnte man meinen sie seien aloleine von Apple abhängig.

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