Chiphersteller
AMD bleibt in den roten Zahlen

Der krisengeschüttelte US-Chipbauer AMD kommt nicht aus den roten Zahlen heraus. Mit seinen Verkaufszahlen für das dritte Quartal schlug sich der härteste Konkurrent von Branchenprimus Intel aber immerhin besser als von Experten erwartet.

HB SUNNYVALE. Der krisengeschüttelte US-Chipbauer Advanced Micro Devices (AMD) steckt weiter in der Verlustzone. Der Verlust von AMD verringerte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf 128 Mio. Dollar (86 Mio Euro). Pro Aktie lag der Verlust bei 18 Cent nach 22 Cent im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit 42 Cent je Anteilsschein gerechnet. Der Umsatz sank erneut um 22 Prozent auf knapp 1,4 Mrd. Dollar, wie AMD am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Sunnyvale (Kalifornien) bekanntgab. Für das vierte Quartal prognostiziert AMD einen "leicht höheren" Umsatz. Die Aktie stieg nachbörslich zunächst, tendierte dann aber 2,3 Prozent schwächer.

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hatte am Dienstag mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Börse übertroffen und vor allem mit seinem Ausblick die Hoffnung auf eine Erholung der IT-Branche genährt.

Zu den größten Produktionsstandorten von AMD zählt Dresden. Auf seinem Sanierungskurs hatte der US-Konzern seine Chipfertigung vor einigen Monaten vollständig ausgegliedert. Die Produktion wird nun unter dem Namen Globalfoundries gemeinsam mit dem Emirat Abu Dhabi fortgeführt.

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