Chiphersteller
AMD bricht der Umsatz dramatisch weg

Der Aufstieg der Tablets und Smartphones lässt die Sterne am PC-Marktes sinken. Das hat Konsequenzen für die Zulieferer. Der Chiphersteller AMD bekommt das ein ums andere Quartal zu spüren.
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SunnyvaleDer Chiphersteller AMD ist schwer vom Abschwung im PC-Geschäft getroffen worden. In der Sparte, die Prozessoren und Grafikchips für Personal Computer verkauft, brach der Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 54 Prozent auf nur noch 379 Millionen Dollar ein.

Das schlug auf die Zahlen des gesamten Konzerns durch. Die Erlöse sanken um gut ein Drittel auf 942 Millionen Dollar, wie AMD nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Unterm Strich kam ein Verlust von 181 Millionen Dollar heraus, nach roten Zahlen von 36 Millionen Dollar im Vorjahresquartal.

AMD versucht, die seit Jahren andauernde Schwäche im PC-Markt durch Chips für Spielekonsolen auszugleichen. In dieser Sparte gab es im vergangenen Quartal Erlöse von 563 Millionen Dollar - ein Rückgang von gut acht Prozent.

Die PC-Sparte trug zu den tiefroten Zahlen mit einem operativen Verlust von 147 Millionen Dollar bei, im Vergleich zu einem Minus von 6 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. In dem auf Konsolenchips spezialisierten Bereich schrumpfte das operative Ergebnis von 97 auf 27 Millionen Dollar.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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