Chiphersteller
AMD rutscht im vierten Quartal in die roten Zahlen

Der Chiphersteller AMD verpatzt das Weihnachtsquartal. Die Erlöse des amerikanischen Unternehmens sacken um 22 Prozent ab. Das starke Spielkonsolengeschäft konnte den schwachen PC-Markt nicht ausgleichen.
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SunnyvaleDer Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) hat im Weihnachtsquartal nicht von dem starken Geschäft mit Spielekonsolen profitieren können. Obwohl wieder Millionen von Geräten mit AMD-Halbleitern verkauft wurden, brach der Umsatz im Jahresvergleich ein und es gab tiefrote Zahlen. Gründe seien ein weiterhin schwaches PC-Geschäft und ein heftiger Wettbewerb mit dem Konkurrenten Intel gewesen.

Die AMD-Erlöse sackten im Schlussquartal 2014 im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar ab. Es sammelte sich ein massiver Verlust von 364 Millionen Dollar an, wie der Chipkonzern am Dienstag mitteilte. Vor einem Jahr hatte AMD noch 89 Millionen Dollar verdient. Die Aktie notierte nachbörslich leicht im Minus. Für das erste Quartal 2015 rechnet AMD mit einem Umsatzrückgang um etwa 15 Prozent verglichen mit dem Vorquartal.

Der Konzern hatte in der Vergangenheit die Schwäche im PC-Markt mit dem Spielekonsolen-Geschäft ausgleichen können, das zu Weihnachten traditionell boomt. Zuletzt mussten unter der neuen Chefin Lisa Su mehrere Top-Manager gehen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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