Chiphersteller: Bei AMD bricht der Absatz ein

Chiphersteller
Bei AMD bricht der Absatz ein

Das Abflauen des Technologiebooms macht nun auch dem US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) zu schaffen. Der weltweit zweitgrößte Prozessor-Hersteller rechnet wegen einer schwachen Nachfrage nach Computertechnik im laufenden Quartal mit einem Umsatzrückgang.
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HB SEATTLE. Die Einnahmen des Intel-Rivalen dürften um ein bis vier Prozent unter den 1,65 Mrd. Dollar aus dem zweiten Vierteljahr liegen, hieß es. Zuletzt war AMD-Finanzchef Thomas Seifert noch von einem Umsatzplus von bis zu zehn Prozent ausgegangen. Vor allem die unerwartet geringen Bestellungen in Westeuropa und Nordamerika machen dem Unternehmen zu schaffen.

Analysten hatten zuletzt die Zuversicht des früheren Infineon-

Die Chipindustrie hatte zuletzt die Befürchtung einer gesamtwirtschaftlichen Abschwächung in den USA genährt. Nach dem Branchenprimus Intel bekamen auch die heimischen Konkurrenten National Semiconductor und Texas Instruments (TI) ein Abflauen der Verbrauchernachfrage zu spüren. Ihre Geschäftsaussichten beurteilten die Unternehmen daher gedämpft.

Analysten zufolge könnte der jüngste Branchenboom in dem traditionell sehr zyklischen Halbleitermarkt seinen Höhepunkt überschritten haben.

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