Chiphersteller: Elmos verbucht Gewinnrückgang

Chiphersteller
Elmos verbucht Gewinnrückgang

Der Halbleiter-Hersteller Elmos Semiconductor hat 2005 bei leicht steigenden Umsätzen weniger verdient. Seine reduzierten Jahresziele hat der Dortmunder Konzern aber trotzdem erreicht.

HB DÜSSELDORF. Bei einem Umsatzplus auf 147 (Vorjahr: 143,3) Mill. Euro sei der Betriebsgewinn auf 21,4 (29,5) Mill. Euro geschrumpft, teilte das im Technologieindex TecDax notierte Unternehmen am Mittwoch mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank auf 21,1 (28,7) Mill. Euro. Damit erreichte die Ebit-Marge 14,3 Prozent. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen den Angaben zufolge auf 27,8 (24,4) Mill. Euro.

„Das abgelaufene Geschäftsjahr war sehr schwierig für uns“, erklärte der seit Jahresbeginn amtierende Vorstandschef Anton Mindl. Ältere Produkte seien schneller als erwartet nicht mehr von den Kunden bestellt worden. „Zudem sind einige Projekte von Terminverschiebungen und Kürzungen betroffen“, fügte Mindl hinzu. Der ehemalige Siemens-VDO-Manager hatte den Chefposten von Firmengründer Klaus Weyer zum Jahresbeginn übernommen, der den Vorstandsvorsitz übergangsweise nach dem Tod von Knut Hinrichs geführt hatte.

Das überwiegend für die Automobilindustrie produzierende Unternehmen hatte zuletzt wegen gestiegener Kosten für die Produktentwicklung und abgeschwächter Nachfrage sein Umsatzziel auf 145 bis 148 Mill. Euro zurückgenommen und eine operative Rendite von 14 bis 15 Prozent in Aussicht gestellt. Ursprünglich hatte die Firma einen Umsatzanstieg auf 165 Mill. Euro und eine Ebit-Marge von 20 Prozent geplant.

Für das laufende Jahr hatte Elmos im Herbst ein Umsatzwachstum von mindestens zehn Prozent sowie eine Ebit-Marge von rund 15 Prozent angekündigt.

Elmos entwickelt und produziert Halbleiter, die zu über 80 Prozent in der Automobilelektronik eingesetzt werden. Dabei profitiert die Firma vom wachsenden Elektronikanteil in den Fahrzeugen.

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