Chiphersteller
Micron kehrt in Gewinnzone zurück

Der US-Speicherchiphersteller Micron Technology hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres wieder schwarze Zahlen geschrieben. Der Umsatz wurde zudem um knapp ein Viertel gesteigert. Im Vorjahr hatte ein deutlicher Preisverfall die Erträge in der Branche belastet.

HB SAN FRANCISCO. Micron verbuchte in den drei Monaten bis Ende Juni einen Nettogewinn von 88,5 Mill. Dollar oder zwölf Cent je Aktie und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Im gleichen Vorjahreszeitraum habe der Konzern noch einen Nettoverlust von 127,9 Mill. Dollar oder 20 Cent je Aktie ausgewiesen, teilte Micron am Mittwoch in den USA mit. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von neun Cent je Aktie gerechnet.

Micron hat in letzter Zeit versucht seine Position als Zulieferer in dem Markt für elektronische Geräte zu stärken, um sich den Preisschwankungen im Chipmarkt zu entziehen. Das Unternehmen stellt unter anderem Sensoren für Digitalkameras her, ist aber auch in den Märkten für Mobiltelefone und Laptops aktiv. Den Angaben zufolge macht der Verkauf von DRAM-Speicherchips mittlerweile weniger als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus.

Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 24 Prozent auf 1,31 Mrd. Dollar nach 1,05 Mrd. im Jahr zuvor. Dies lag unter den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 1,36 Mrd. Dollar gerechnet hatten. Die Micron-Aktien fielen darauf im nachbörslichen Handel um 2,6 Prozent auf 15,55 Dollar.

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