Chiphersteller
Toshiba profitiert von Smartphone-Boom

Chiphersteller Toshiba konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal trotz Umsatzrückgang und des starken Yen steigern. Die Japaner wolle ihre Kosten noch weiter senken.
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TokioDank Kostensenkungen im PC- und Smartphone-Geschäft hat der japanische Computer- und Chiphersteller Toshiba im zweiten Geschäftsquartal einen operativen Gewinn erwirtschaftet. Von Juli bis September sei das Ergebnis trotz eines drei-prozentigen Umsatzrückgangs auf 76 Milliarden Yen (700 Millionen Euro) von 71 Milliarden Yen gestiegen, teilte der weltgrößte Chiphersteller am Montag mit.

Da der Konzern die Kosten weiter senken will, hielt er an seiner Gesamtjahresprognose eines Betriebsgewinns von 300 Milliarden Yen fest. Toshiba beliefert unter anderem Apple mit Halbleitern und Bildschirmen für das populäre iPhone und iPad.

Insgesamt profitierten die Japaner vom Boom der Smartphones. Der starke Yen lastete dennoch auf der Chipsparte, deren Gewinn um fast 20 Prozent zurückging. Auch das schwere Beben in Japan zu Beginn des Jahres hinterlässt weiter Spuren in der Bilanz des Konzerns. Regulierungen nach der Atomkatastrophe von Fukushima lassen weiter auf sich warten. Toshiba stellt neben Reiskochern und anderen Haushaltsgeräten auch Atomreaktoren her.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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