Chipindustrie: Intel senkt Umsatzprognose erneut

Chipindustrie
Intel senkt Umsatzprognose erneut

Die Aussichten der Chipindustrie werden immer düsterer. Chip-Weltmarktführer Intel hat zum zweiten Mal in nur wenigen Wochen seine Umsatzprognose drastisch gesenkt. Der Konzern kämpft weiterhin mit Umsatzeinbrüchen.
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HB DÜSSELDORF. Intel geht nun für das vergangene vierte Quartal 2008 von einem erzielten Umsatz von 8,2 Milliarden Dollar aus - ein Einbruch von fast 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Nachfrage habe sich nochmals abgeschwächt, teilte die Intel-Zentrale in Santa Clara (Kalifornien) mit. Mitte November hatte der Konzern seine Prognose schon einmal kräftig gesenkt. Auch einige Wettbewerber in der Chipbranche stutzten bereits ihre Prognosen.

Zum Gewinn machte der US-Konzern keine genauen Angaben. Die Bruttomarge werde allerdings am unteren Ende der bisherigen Erwartungen liegen. Zusätzlich gedrückt werde das Ergebnis aus Belastungen durch Beteiligungen an anderen Unternehmen von bis zu 1,2 Milliarden Dollar. Der Grund sei unter anderem der deutlich gesunkene Wert dieser Gesellschaften.

Die detaillierten Zahlen für das vergangene Quartal und das gesamte Jahr 2008 will der Konzern am 15. Januar vorlegen.

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