Chipkarten-Hersteller Rüstungskonzern Thales gewinnt Rennen um Gemalto

Im Bieterkampf um den Chipkarten-Hersteller Gemalto hat sich der französische Rüstungskonzern Thales gegenüber IT-Dienstleister Atos durchgesetzt. Das Angebot ist knapp fünf Milliarden Euro schwer.
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Ein vorheriges Angebot von rund 4,3 Milliarden Euro hatte der Chipkarten-Hersteller zuvor abgewiesen. Quelle: AFP
Gemalto

Ein vorheriges Angebot von rund 4,3 Milliarden Euro hatte der Chipkarten-Hersteller zuvor abgewiesen.

(Foto: AFP)

ParisDer französische Rüstungskonzern Thales hat den IT-Dienstleister Atos im Bieterkampf um den Chipkarten-Hersteller Gemalto ausgestochen. Gemalto nahm das 4,8 Milliarden Euro schwere Thales Angebot an, teilten die beiden Unternehmen am Sonntag mit. Mit dem Kauf entstehe ein führender globaler Anbieter von Cyber-Sicherheit mit einem Jahresumsatz von 3,5 Milliarden Euro. Thales will zusätzlich auch 800 Millionen Euro an Schulden von Gemalto übernehmen.

Atos - ebenfalls aus Frankreich - hatte zuvor 4,3 Milliarden Euro für Gemalto geboten. Der niederländisch-französische Konzern wies die Offerte jedoch als unerwünscht zurück. Gemalto stellt unter anderem Chip- und Magnetstreifenkarten wie SIM-Karten für Handys, Kreditkarten sowie Gesundheitskarten her.

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