Chipkonzern
AMD schreibt wieder schwarze Zahlen

Chipkonzern AMD verdient wieder Geld: Starke Geschäfte bei der Ausrüstung von Spielekonsolen haben die schwache Entwicklung bei PCs wettgemacht und die Erwartungen der Analysten übertroffen.
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SunnyvaleNach einer Durststrecke ist der US-Chiphersteller Advanced Micro Devices (AMD) in die Spur zurückgekehrt. Mit leistungsfähigen Chips für Spiele und anderen Spezialentwicklungen gelangen dem Unternehmen ein Umsatzzuwachs von 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro), teilte das Unternehmen am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die AMD-Aktie verlor nachbörslich sechs Prozent.

Aus einem Verlust von 157 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum wurde ein Gewinn von 48 Millionen Dollar. Pro Aktie verdiente das Unternehmen mit vier Cent doppelt so viel wie von Analysten erwartet.

Die Neuaufstellung funktioniere, erklärte Konzernchef Rory Read am Donnerstag am Firmensitz im kalifornischen Sunnyvale. AMD versucht sich unabhängiger vom schrumpfenden PC-Markt zu machen. Erst am Vortag hatte der große Rivale Intel einen Umsatz- und Gewinnschwund verkünden müssen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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