Chipkonzern Intel will Markt für Daten-Brillen und Computer-Uhren besetzen

Was Smartphones und Tablets angeht, hat Intel keine wirklichen Erfolge vorzuweisen. Das soll im Geschäft mit Mini-Geräten anders werden. Daten-Brillen und Computer-Uhren sollen mit dem Intel-Chip „Quark“ laufen.
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Der Intel-Chip „Quark“ soll einen Alltag mit Unmengen kleiner vernetzter Geräte ermöglichen. Quelle: dpa

Der Intel-Chip „Quark“ soll einen Alltag mit Unmengen kleiner vernetzter Geräte ermöglichen.

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San FranciscoDer weltgrößte Chipkonzern Intel, der bisher im boomenden Smartphone-Markt kaum zum Zuge kam, will frühzeitig das Geschäft mit Mini-Geräten wie Daten-Brillen und Computer-Uhren besetzen. Dafür kündigte Intel am Mittwoch einen extrem sparsamen Chip mit dem Namen „Quark“ an. Er solle einen Alltag mit Unmengen kleiner vernetzter Geräte ermöglichen, erläuterte Intel-Managerin Renee James bei der hauseigenen Konferenz IDF in San Francisco.

„Quark ist das Kleinste, was wir jemals gebaut haben“, sagte James dem Magazin „Computerworld“. Bei Smartphones und Tablets zog Intel bisher den Kürzeren gegen Prozessoren auf Basis von Technologie des britischen Chip-Entwicklers ARM, die als besonders stromsparend gelten.

Zugleich strengt sich Intel an, sein Prozessoren-Angebot effizienter zu machen. In den nächsten Tagen wird der erste Chip für mobile Geräte auf Basis der 22-Nanometer-Technologie mit dem Namen „Bay Trail“ vorgestellt. Zudem kündigte Konzernchef Brian Krzanich „Broadwell“-Prozessoren an, die noch in diesem Jahr in Serie mit Strukturbreiten von 14 Nanometer produziert werden sollen. Das Verfahren erlaubt Leistungsgewinne bei niedrigerem Stromverbrauch.

  • dpa
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