Chipmarkt
STMicroelectronics ist optimistisch

Europas größter Halbleiterkonzern STMicroelectronics rechnet damit, dass der weltweite Chipmarkt im kommenden Jahr weiter wächst.

HB WUXI. Das Segment werde 2007 sechs bis elf Prozent zulegen, schätzt STMicro-Chef Carlo Bozotti. Für das laufende Jahr schraubte er seine Erwartungen allerdings zurück. Der Weltmarkt werde sieben bis acht Prozent wachsen, sagte er am Rande einer Firmenveranstaltung im chinesischen Wuxi. Bisher war der Manager von einer Rate von acht bis neun Prozent ausgegangen. In manchen Bereichen des Chipmarktes gehe die Nachfrage zurück, sagte Bozotti. „Wir sehen eine gewisse Abschwächung des Wachstums.“

Sein Haus werde 2006 bei dem Wachstum über dem Niveau des Weltmarktes liegen, kündigte Bozotti an. Die Zuwachsrate werde zweistellig ausfallen.

Bozotti sprach am Rande einer Feier zur Fertigstellung eines Werks, das STMicro zusammen mit der koreanischen Hynix betreibt. Der Standort wird aufgerüstet, um künftig monatlich 18 000 Siliziumscheiben mit einem Durchmesser von 300 Millimeter produzieren zu können. Bislang werden in Wuxi in der Nähe von Schanghai 50 000 der kleineren 200-Millimeter-Wafer hergestellt. Große Teile der Mikrochip-Industrie werden derzeit auf die größeren, pizzagroßen Scheiben umgestellt, um die Ausbeute zu erhöhen und die Kosten zu drücken.

Mitte des kommenden Jahres sollen in Wuxi auch so genannte NAND-Speicherchips produziert werden können, die vor allem in Digitalkameras und Musikabspielgeräten eingesetzt werden. Das zwei Mrd. Dollar teuere Werk soll vor allem den den schnell wachsenden chinesischen Markt beliefern.

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