Communicant
Betreibergesellschaft der Frankfurter Chipfabrik wird liquidiert

Die Betreibergesellschaft der einst geplanten Chipfabrik Communicant Frankfurt/Oder soll innerhalb eines Jahres aufgelöst werden.

dpa FRANKFURT/ODER. Der dafür notwendige Gesellschafterbeschluss sei auf der letzten Hauptversammlung einstimmig gefasst worden. Das sagte ein Sprecher des Brandenburger Wirtschaftsministeriums am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der „Märkischen Oderzeitung“ vom gleichen Tag. „Wir begrüßen, dass der Beschluss einvernehmlich gefasst wurde.“ Seit dem Scheitern des Chipfabrik-Projekts vor knapp zwei Jahren wird die Betreibergesellschaft Communicant schrittweise liquidiert und ihre Aufgaben zurückgefahren.

Die Nutzung der leeren Fabrikhalle am Rande der Oderstadt ist weiter unklar. „Die Vermarktung war und bleibt wichtigste Aufgabe des Communicant-Vorstandes“, sagte der Ministeriumssprecher. Dem Zeitungsbericht zufolge sollen sich die laufenden Kosten für das Gebäude auf monatlich etwa 25 000 Euro belaufen. Wie es weiter heißt, schließen Unternehmensberater nicht aus, dass Grundstück und Immobilie auch symbolisch für einen Euro an die Stadt Frankfurt (Oder) verkauft werden könnten. „Für ebenso wahrscheinlich halten sie jedoch auch einen Abriss der Halle.“

Die Chipfabrik war im November 2003 an Finanzierungsfragen gescheitert. Mit dem 1,3 Mrd. Euro teuren Projekt sollten rund 1 300 Arbeitsplätze entstehen.

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