Computer

EU will am Mittwoch über Buße für Microsoft entscheiden

Der weltgrößte Softwarekonzern Microsoft muss sich im Streit mit der EU-Kommission auf ein neues Bußgeld einstellen. Der US-Konzern verstoße gegen kartellrechtliche Vorschriften, sagte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Donnerstag in Berlin.
Neelie Kroes Quelle: dpa

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes (Archivbild) lässt bei Microsoft nicht locker.

(Foto: dpa)

dpa BRüSSEL. Die EU-Kommission will am kommenden Mittwoch über ein Bußgeld gegen den US-Computerkonzern Microsoft entscheiden. „Das steht auf der Tagesordnung der Kommissionssitzung“, bestätigte ein Sprecher am Freitag in Brüssel.

Die EU-Wettbewerbshüter monieren, dass Microsoft nicht wie verlangt das PC-Betriebssystem Windows für mehr Wettbewerb öffnet. Es drohen damit rückwirkend zum Dezember 2005 tägliche Bußgelder von bis zu zwei Mill. Euro.

Vor gut zwei Jahren hatte die Kommission entschieden, der US-Gigant habe sein Quasi-Monopol bei PC-Betriebssystemen zum Schaden von Konkurrenten und Verbrauchern missbraucht. Die damalige Strafzahlung betrug 497 Mill. Euro. Sie ist derzeit Gegenstand einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg. EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat bereits erklärt, sie könne sich keinen anderen Weg als ein Bußgeld vorstellen, um Microsoft zur Einhaltung der EU-Auflagen zu zwingen.

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