Computerbranche
Apple stößt in unbekannte Gewinn-Galaxien vor

So sehen wohl wahre Champions aus. Der Computerhersteller Apple eilt von einem Quartalsrekord zum nächsten. Nun ist der Gewinn regelrecht explodiert - und Apple auf dem Weg zur Weltherrschaft über die Computerbranche.
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San FranciscoMit einem Rekordverkauf von iPad2-Tablet-PC als Treibsatz katapultiert sich Apple zum nächsten Quartalsrekord. Der Umsatz im abgelaufenen dritten Quartal des Finanzjahres stieg auf 28,6 Milliarden Dollar nach 15,7 Milliarden im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn explodierte förmlich auf 7,31 Milliarden Dollar nach 3,25 Milliarden im Vorjahresquartal. Hält der Trend an, wird Apple 2012 an IBM vorziehen und Hewlett Packard den Titel des nach Umsatz größten IT-Konzerns der Welt streitig machen. HP setzt rund 126 Milliarden Dollar um. Der Erfolg des neuen iPhone 5 im September wird es entscheiden.

Insgesamt 20,34 Millionen iPhones wurden im Quartal verkauft, ein Wachstum um 142 Prozent zum Vorjahr. Der Verkauf des Tablet-PCs iPad schlug mit 9,25 Millionen alle Erwartungen um Längen und war der eigentliche Auslöser für den gewaltigen Umsatzsprung. Es war das erste Quartal, in dem das iPad 2 voll zum Tragen kam. Es ist klar: Die Konkurrenz hat (derzeit) nicht den Hauch einer Chance. Einziger Negativpunkt: der Musikspieler iPod musste ein sattes Umsatzminus von 20 Prozent verkraften. Aber das spielt mittlerweile nur noch eine untergeordnete Rolle, für jeden iPod, der fehlt, wird ein iPhone verkauft.

Der Nettogewinn für das im Juni abgelaufene dritte Quartal kletterte auf 7,79 Dollar pro Aktie, wie Apple am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit einem Gewinn von 5,82 Dollar pro Anteilsschein gerechnet.Für das vierte Quartal des Geschäftsjahres werden nun ein Umsatz von 25 Milliarden Dollar und ein Gewinn pro Aktie von 5,50 Dollar erwartet. Im abgelaufenen Quartal waren es 7,79 Dollar.

Die Aktie schoss in einer ersten Reaktion nachbörslich um 7 Prozent nach oben und durchbrach dabei erstmals die 400-Dollar-Marke. Apple festigte damit seine Stellung als wertvollstes Technologieunternehmen der Welt mit einem Gesamtwert von annähernd 370 Milliarden Dollar.

Geht es nach einer repräsentativen Umfrage der Marktforscher von Changewave, wird das kommende iPhone 5, das im September erwartet wird, den Höhenflug weiter beschleunigen und die Prognose von 25 Milliarden Dollar als sehr konservativ aussehen lassen. Konsumenten, die im Laufe der nächsten 90 Tage ein Smartphone kaufen wollen, wurden nach ihren Vorlieben beim Betriebssystem gefragt. Immerhin 46 Prozent wollen ein Apple-Gerät mit iOS kaufen, 32 Prozent ein Gerät mit Googles Android und nur noch vier Prozent wollen sich für ein Blackberry-Gerät entscheiden.

Allerdings hält die Umfrage auch eine Überraschung für Apple bereit. Aktuelle Smartphonebesitzer nach der Zufriedenheit befragt, äußerten sich zu 70 Prozent als „sehr zufrieden“ mit Apple. Allerdings auf dem zweiten Platz liegt jetzt Microsofts Windows Phone 7 mit 54 Prozent begeisterter Nutzer schon vor Goolges Android. „Die Zufriedenheit hat nur noch keinen Widerhall bei den Kaufentscheidungen getroffen“, so Changewave. Aber das kann sich ändern, wenn Ende des Jahres Nokia mt seinen neuen Windows-Geräten den Markt aufrollen wird.

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  • Welche Massenpsychose führt eigentlich dazu, dass sich so viele ein völlig überteuertes Spielzeug zulegen, das seine Nutzer zu Apples Leibeigenen macht und jede Menge Datenschutzprobleme hat?

  • Da haben die sogenannten Experten mal wieder daneben gelegen, wie eigentlich immer. Darum sind sie ja auch Experten, weil ihre Prognosen nie zutreffen. Interessant ist, das riesige Geldmengen aufgrund der Vorhersagen der Analysten bewegt werden, daran kann ma sehen, wie daemlich eigentlich die Finanzwelt ist. Aus dem Wort "Analysten laesst sich auch der Ort Bilden, wo diese Analysen abgelegt werden sollten, man nehme nur die ersten vier Buchstaben.

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