Computerbranche Spekulationen um Apple-Ikone Steve Jobs

Apple-CEO Steve Jobs und das ewige Leben vor dem Tod: Zum letzten Mal stellt der Computerhersteller im Januar auf der Apple-Show „Macworld“ aus. Und ausgerechnet jetzt, da das Unternehmen mit dem angebissenen Apfel von der Krise heimgesucht wird, nimmt Jobs auch noch überraschend nicht daran teil. Die Gerüchte überschlagen sich: Ist der Krebs zurückgekehrt?
Apple-Chef Steve Jobs. Foto: ap Quelle: ap

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SAN FRANCISCO. Elf Jahre lang war Steve Jobs die verlässlich größte Nummer bei der alljährlich stattfindenden Tech-Show „Macworld“ . Nie zuvor ließ der geniale Geschäftsmann es sich nehmen, „auf immer brandneuen „New Balance“-Turnschuhen selber die Produkte des Unternehmens aus Cupertino, Kalifornien vorzustellen. Denn wie kein anderer verbindet er ingeniöses Unternehmertum, innovative Produktsuche, ansprechendes Design und sicheres Gespür für Objekte größter Begierde, die mittlerweile so regelmäßig wie todsicher auf der ganzen Welt zu Kultobjekten werden.

Doch ausgerechnet beim elften und überhaupt letzten Stapellauf seiner Tech-Flotte verzichtet der begnadete CEO und Verkäufer freiwillig auf einen garantiert viel bejubelten Auftritt? Ausgerechnet jetzt, da Apple bereits 52 Prozent seines Börsenwertes vom Jahresbeginn eingebüßt hat, will der kleine Computergott seinen Glorienschein nicht länger über das Unternehmen strahlen lassen?

Zudem diese Macworld das letzte Mal sein, dass sich der Computer- und iPhone-Hersteller an der Messe beteiligt. Ab 2010 wird sich Apple von der Show zurückziehen, wie der Computerhersteller in der Nacht mitteilte. Messen, so Apple in einer Begründung, seien nur noch von marginaler Bedeutung für die Kundenkontakte von Apple. Überhaupt, so Apple weiter, habe man das Messe-Engagement in den vergangenen Jahren peu à peu zurückgefahren.

Eigentlich hatte Jobs immer die Macworld genutzt, um neue Produkte vorzustellen. Apple-Fans hatten die Keynotes von Jobs herbeigesehnt. Warum lässt er sich nun bei Apples letzter Macworld ausgerechnet auch noch von einem Vizepräsidenten fürs Marketing vertreten?

„Man sollte eigentlich annehmen, dass er zumindest die letzte Macworld-Show überhaupt der Ewigkeit widmen würde“, fragt prompt Rob Enderle, der Chef der Enderle Forschungsgruppe aus San Jose, Kalifornien, ein großer Apple-Kenner. Sybillinisch sieht er, dies verweise auf jeden Fall auf ein größeres Problem. Bedeutet der Verzicht auf die diesseitige Ewigkeitsfeier des höchst eitlen Unternehmergenies wieder einmal: Krebs?

Steve Jobs, der Apple CEO, ist bekennender Buddhist. Vielleicht ist das der einzige Grund, warum er zum Erstaunen vieler Untergebener tatsächlich manchmal ein Talent zum Lächeln zeigt. Zum Einsatz kommt es allerdings nur in rein strategischer Manier. Dann aber hat es sofort news-Wert.

Zum Beispiel, wenn der geniale Unternehmer, von seinen Bewunderern iGod genannt, eine neue Strategie oder ein neues Gerät aus seinem i-Imperium vorstellt - in diesem Jahr bereits zweimal, zuerst im Frühjahr, als er in San Francisco das neue iPhone in einer Art kultigen Messe präsentierte, dann den neuen iPod und dann die neuen Laptops. Dann kann der hagere bis rappeldürre CEO von Apple, stets mit Jeans, schwarzem Rolli und Turnschuhen gekleidet, sich notgedrungen fotogen ablichten lassen, so als gelänge dem Apfel-Gott zumindest für ein paar Sekunden die Menschwerdung. Gerne, so raufen sich zumindest Mitarbeiter die Haare, gesteht der 53ährige sich diese Qualität nicht zu. Er ist der Meinung, Lächeln signalisiere Schwäche.

Sein Lächeln versiegt vor allem dann, wenn man ihn für tot erklärt. Vor kurzem hat die renommierte und ansonsten äußerst verlässliche Finanz-Agentur Bloomberg einen 17 Seiten langen Nachruf auf Steve Jobs, den „Apple-Mitbegründer und Gebieter über coole Technologie“ veröffentlicht. „Aus Versehen“, wie es jetzt bedauernd heißt. Denn Jobs erfreut sich allem Anschein zwar nicht ungetrübter Gesundheit. Aber er lebt. Immerhin ein Unterschied. Sarkastisch ließ er deshalb in San Francisco den berühmten Spruch von Mark Twain an die Wand projizieren: „Die Gerüchte über meinen Tod sind stark übertrieben.“

Dennoch passte die wilde Ente nicht nur in die raue Landschaft immer neuer Gerüchte über seinen Gesundheitszustand. Denn seit dem Frühjahr sorgen sie immer wieder für Unruhe bei Aktionären, Investoren und Geschäftspartnern und lassen sogar die Börsennotierung zeitweise einbrechen. Schon bei der Präsentation des iPhone in San Francisco fiel seine nicht nur zunehmend verhärmte, sondern auch radikal abgemagerte Gestalt auf. Das Erscheinungsbild hat sich noch weiter verkantet. Ist der Krebs zurückgekommen? fragen sich auch seit gestern immer wieder die Analysten, Zeitungen und vor alle die Aktionäre. Kein Wunder: Bei kaum einem Unternehmen aus dem Silicon Valley verbinden Kunden wie Aktionäre ein Unternehmen so eindeutig und völlig mit dem Chef wie bei Apple.

Seitdem im Jahre 2003 erstmals eine seltene Abart des Bauchspeicheldrüsenkrebs bei dem damals 48-Jährigen diagnostiziert worden war, tauchen solche Gerüchte regelmäßig auf – und drücken den Börsenwert von Apple regelmäßig zwischen 4 und 12 Prozent. Genau deshalb sorgt die Absage seines prestigiösen „Macworld“-Auftritts just in dem Moment, als die gesunkenen Verkaufszahlen bekannt gegeben werden, für weitere Unruhe insbesondere bei Aktionären. Die umtreibt weniger herzliches Mitgefühl für ein despotisches und jähzorniges Genie als die Sorge um ein führerloses Unternehmen, dem die Börsenwerte wegbrechen könnten.

Weder Apple noch Jobs selber kommentieren Gerüchte über seinen Gesundheitszustand. Wie unter rituellem Wiederholungszwang stehend lautet die offizielle Antwort auf entsprechende Anfragen immer wieder: „Das ist Privatsache.“ Beileibe nicht jeder sieht das so. In den USA hat sich der Usus eingestellt, dass bei börsennotierten Unternehmen ernsthafte oder tödliche Erkrankungen keine Privatsache sein dürfen, sondern wichtige Informationen sind, entscheidende Grundlagen für die Aktionäre.

Doch selbst im Jahre 2003, als die Nachricht über die damals zuerst als unheilbar eingeschätzte Krankheit unter den Freunden Jobs die Runde machte, hatten die Aktionäre erst nach neun Monaten von der Hiobsbotschaft erfahren. Das auch nur, weil sich Jobs aufgrund aufkommender Gerüchte genötigt sah, Aktionäre wie Investoren zu beruhigen und zu erklären: „Ich bin geheilt!“

Jobs, der Studienabbrecher, bleibt stets cool. Damals wie heute. Und übt sich regelmäßig in schwarzem Humor. „Sich daran zu erinnern, dass man selber auch sterben wird, ist die beste Methode dem Irrglauben zu entgehen zu glauben, dass man irgendetwas zu verlieren hat“, so stoisch beschied Jobs vor vier Jahren Studenten der Stanford Universität in Palo Alto.

Umso stärker spüren viele Apple-Aktionäre, dass sie besser noch im Diesseits dafür sorgen sollten, nicht unter überraschend abstürzenden Aktienkursen begraben zu werden. Denn Analysten gehen davon aus, dass eine – einmal zutreffende - Todesmeldung über Jobs den Kurs von Apple sofort zwischen 20 und 25 Prozent abstürzen ließe – wenngleich nicht für sehr lange, wenn denn eine Nachfolgeregelung erkennbar ist.

Viele bezweifeln aber genau das. Ein Start-up-Kollege von Jobs, der wie fast alle, die mit ihm zu tun haben, nicht genannt werden will, raunt: “Die Namen seiner fünf, sechs engsten Mitarbeiter sind zwar Insidern bekannt. Nicht aber, wer im Ernstfall welche Funktion übernehmen wird.“

Besonders bei einem Unternehmen wie Apple, bei dem wie bei kaum einem anderen das Bemühen um Design, technische Innovation, Timing und geschäftlicher Erfolg fast ausschließlich mit einer einzigen Person verbunden sind, gehört das Wissen über den Gesundheitszustand des unternehmerischen Maximo Lider zum Basiswissen für die Bewertung eines Unternehmens.

Kein Wunder, dass solche Unsicherheit im Fall von Jobs schon in den letzten Jahren dazu geführt hat, dass Hedgefonds Privatdetektive ausschwärmen ließen, um den wahren Gesundheitszustand von Jobs auszuspähen. Ärzte, Mitarbeiter, Kollegen und Freunde wurden systematisch befragt, Krankenhaustermine von Jobs investigativ ausgekundschaftet – und solche eigentlich der Schweigepflicht unterliegende Treffen von angeheuerten Ärzten analysiert.

Beim Aufkommen der Gerüchte neueren Datums über die Wiederkehr der Krebserkrankung und eines damit zeitweise verbundenen Absackens der Börsenwerte von Apple um rund 12 Prozent Ende Juli dieses Jahres haben Hedgefonds-Manager Ärzte beauftragt, die erkennbaren physischen Veränderungen der Apple-Ikone Jobs auf der Basis aktueller Fotografien auf seinen Zustand hin zu analysieren. Solcherlei Ferndiagnose dient allein dem Ziel, eine Entscheidungsgrundlage für oder gegen weitere investigative Anstrengungen zu finden, um eine Prognose über ein eventuell zu erwartendes Ableben von Jobs zu treffen.

Tavis McCourt, ein Analyst von Morgan, Keegan & Co, schätzt: „Solches Wissen könnte schwere langfristige Folgen haben. Einige Investoren könnten zur Einschätzung gelangen, dass eine längere Abwesenheit von Jobs vom operativen Geschäft das Vertrauen der Aktionäre erschüttern würde.“ Genau deshalb aber will vielen Analysten das Stillschweigen von Apple andererseits als sowohl vernünftig wie legitim erscheinen.

„Solange das eher unwahrscheinliche Szenario nicht Wirklichkeit ist, dass Apple-Mitarbeiter mit ihrem exklusiven Wissen um den Gesundheitszustand von Jobs gewaltige Insidergeschäfte tätigen, ihr Wissen aber allein für sich ausschlachten, ist die Strategie von Apple richtig,“ schätzt Steve London Securities Lawyer bei Pepper Hamilton LLP, Boston.

Immerhin geht es hier um ein milliardenträchtiges Wissen. Nicht zufällig hat das "Fortune-Magazine" Apple in diesem Jahr zum „meistbewunderten Unternehmen“ der USA gekürt – und nicht nur wegen seines „stürmischen finanziellen Erfolges“, sondern auch seiner anerkannt innovativen Kraft. Der Erfolg aber ist beeindruckend genug: Von 2002 bis 2007 haben sich die Apple-Verkaufszahlen auf 24 Milliarden Dollar verdreifacht und die Profite von 42 Millionen auf 3,5 Milliarden heraufgeschraubt.

Das ist mehr als dreimal so viel wie beim japanischen Elektronik-Giganten Sony. Der Gesamtgewinn für die Aktionäre stieg in den letzten fünf Jahren um 94 Prozent an. War die Apple-Aktie im Dezember 1996 vier Dollar wert, so muss man heute das bis zu 40-fache für sie auf den Tisch werfen. So ist Apple an der Börse mit 160 Milliarden Dollar gemessen am Umsatz mehr wert als die IT-Riesen IBM, HP, Dell oder Intel. Und neueste Erfolgsmeldung: Nach Schätzungen von Analysten hat Apple bereits über 3 Millionen iPhones 3G verkauft, die erst im Juli auf den Markt geworfen wurden. Und nun, neuester Coup, sollen die Geräte auch noch über den amerikanischen Einzelhandelsgiganten Wal Mart vertickt werden.

Entscheidend aber für die gigantischen Zugewinne in den letzten Jahren war die von Jobs selber eingeleitete Strategie, in den Bereich der Unterhaltungselektronik, insbesondere auf den Musikmarkt zu drängen. Apples iTunes Store wurde im Februar des Jahres zum zweitgrößten Musikhändler in den USA – hinter Wal Mart. Das iPod, 2001 in die Läden gewandert, ist nicht nur, wie vieles andere bei Apple, inzwischen zur Design-Ikone nobilitiert, hat sich über 120 Millionen mal verkauft und beherrscht den Markt mit einem Verkaufsanteil von 50 Prozent. Auch das eine unvergleichliche Erfolgsstory.

Auch hier ist Jobs höchst eigenwilliges Naturell, alles besser als alle anderen zu wissen, der treibende Faktor. „Wir machen keinerlei Marktforschung. Wir überlegen uns selber genau, was wir wollen. Und ich glaube, dass wir ziemlich gut sind, wenn es darum geht herauszufinden, ob eine große Anzahl anderer Leute dasselbe will. Ein Schlüssel zu unserem Erfolg ist deshalb: wir stellen Produkte her, die uns selber anmachen. Man kann doch die Leute nicht fragen, was sie wollen, wenn es uns selber offenkundig erscheint,“ erzählte Jobs vor kurzem "Fortune".

Solch Selbstbewusstsein ist nichts anderes als eine eher unbescheidene, aber erfolgreiche Haltung: Wir sind intelligent genug zu wissen, was andere wollen. Jobs ist kein einerseits-andererseits, kein Sowohl-als-auch-Mensch, er ist ein binärer Entweder-oder-, Schwarz-weiß-, Gut-schlecht-Typ. Nicht zufällig beschrieb ihn einer, der ihn kennt, der Venture Capitalist Jean-Louis Gassee, einst selber in Diensten von Apple, als „kompetenten Tyrannen“. Und vielleicht noch folgenreich zutreffender ist die Analyse eines erfolgreichen Start-up-Machers, der nicht genannt werden möchte: „Jobs kennt die menschlichen Begehrlichkeiten besser als jeder andere.“

Apples Unternehmer-Philosophie ist deshalb seit der Übernahme von Jobs im Jahre 1997, alle Ressourcen für eine eher kleine, ausgewählte Anzahl von Produkten einzusetzen. „Wir sind die Anti-Business-School“, meint Jobs und lehnt Diversification vehement ab. „Das führt nur zum Mittelmaß.“

Solche Protzerei steht nur oberflächlich gesehen im Gegensatz zu anderen Beteuerungen Jobs, die gerade die Reduzierung von Komplexität zur Firmenideologie erheben. Apples Unternehmer-Philosophie seit der Übernahme von Jobs im Jahre 1997, alle Ressourcen für eine eher kleine, ausgewählte Anzahl von Produkten einzusetzen, korrespondiert hervorragend mit seiner immer wiederkehrenden Selbstanalyse: „Apples DNA ist immer gewesen, die Technik zu demokratisieren.“ Auf die Preisgestaltung der Apple-Produkte ist solche Selbststilisierung gewiss nicht zutreffend, immerhin aber auf eine weit gestreute Begehrlichkeit.

“Wenn man etwas wirklich Großartiges herstellt, will es jeder haben.“ Und wer sich die Meter langen Käuferschlangen vor Augen hält, die in den USA bis in diese Tage hinein immer wieder davon künden, dass ein Apple-Laden wieder eine Ladung heißbegehrter iPhones bekommen hat, kommt um den Vergleich aus der Nachkriegszeit nicht umhin, als die Menschen für Brot, Salz und Eier sich die Beine in den Bauch standen. Heute liefert Apple die zum neuen Wohlergehen unerlässlichen Ingredienzien, die für viele Zeitgenossen so existenziell wichtig geworden scheinen wie für frühere Generationen das anständige Überleben.

Kaum ein anderer Unternehmer bestimmt so sehr über die Art wie wir Unterhaltung konsumieren, wie wir Musik hören und welche Geräte wir für Arbeit und Spiel nutzen. Und hätte noch vor einem Jahrzehnt irgendjemand geahnt, dass die schiere Auswahl eines Telefons über Image, Selbstwertgefühl und Bedeutung ansonst vernunftbegabter Wesen entscheidet?

Womöglich ist ein solcher Triumph technischer Fetischprodukte über die reine Vernunft, die größtmögliche Genugtuung für ein einst uneheliches, unbehaustes Kind, das jetzt als 53-jähriger Buddhist, Vegetarier und Mercedes-Fahrer mehr als alles andere mangelnden Geschmack hasst. Vielleicht führt dies auch zu dem ihm eigenen Stoizismus angesichts der sich wieder häufenden Spekulationen über sein Wohlergehen. Vielleicht ist dies der Stoizismus eines der erfolgreichsten Unternehmer aller Zeiten, der mit 25 Jahren auf 200 Millionen Dollar geschätzt wurde, ein Jahr später auf dem Cover des "Times-Magazine" abgelichtet wurde und mit 30 Jahren – das war 1985 – von Apple gefeuert worden war.

Buddhist und Kapitalist Jobs jedenfalls glaubt ans Hier und Jetzt, daran, auf seinem Lebensweg irgendwie vorbestimmt zu sein. Ruhig, gelassen, wenngleich nicht heiter sagte er den Studenten der Stanford University zu den Gerüchten über seine wiederaufkeimende Krebserkrankung: „Niemand will sterben. Und doch ist es unser aller Bestimmung. Und niemand hat es bisher geschafft, ihr zu entrinnen.“ Nicht einmal er, der iGod.

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