Computerbranche
Twitter-Gründer wollen ihren Vogel behalten

Der Traum ist geplatzt. Der Internetdienst Twitter wird nicht mit einem anderen Unternehmen fusionieren. Firmen-Gründer Biz Stone erteilte allen Übernahmegerüchten der vergangenen Wochen eine klare Absage.

HB NEW YORK. Twitter-Mitbegründer Biz Stone hat die vielen Gerüchte über eine Übernahme des Internet-Kurznachrichtendienstes zurückgewiesen. Twitter stehe nicht zum Verkauf, sagte Stone am Mittwoch im US-Fernsehen. Am Tag zuvor hatten Medienberichte für Aufsehen gesorgt, der iPhone- und Computer-Hersteller Apple wolle Twitter für 700 Mio. Dollar kaufen.

Über Twitter können Nutzer Kurznachrichten mit bis zu 140 Zeichen an einen großen Leserkreis verschicken - daher spricht man von Micro- Blogging. Der Dienst gilt derzeit als eines der "heißesten" Internet- Startups und wächst sehr schnell: Von weniger als zehn Mio. Nutzern Anfang des Jahres auf derzeit schätzungsweise rund 25 Millionen. Das Problem aber ist, dass Twitter kein Geld verdient, weil es kein Geschäftsmodell gibt.

Dennoch wurde der Kurznachrichtendienst immer wieder als Übernahmekandidat gehandelt. Laut früheren Informationen ließ Twitter vor einiger Zeit das Online-Netzwerk Facebook abblitzen, dass 500 Mio. Dollar geboten haben soll. Anfang April hatte ein Bericht über das Interesse des Suchmaschinen-Riesen Google an Twitter für Aufregung gesorgt, der jedoch von anderen Quellen zurückgewiesen wurde.

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