Computerhersteller: Acer will kräftig wachsen

Computerhersteller
Acer will kräftig wachsen

Der taiwanische Computerhersteller Acer hat sich für das kommende Jahr ehrgeizige Ziele gesteckt: 2007 soll die Zahl der verkauften Rechner um 56 Prozent steigen. Um die Ware abzusetzen, soll das Vertriebsnetz nochmals ausgebaut werden.

HB TAIPEH. Im Gegensatz zum Branchenprimus Dell setzen die Taiwaner auf ein herkömmliches Händlernetz und entwickelten Europa auf diese Weise zu ihrem wichtigsten Absatzmarkt. Rund 60 Prozent des Umsatzes erzielt das Unternehmen inzwischen auf dem Kontinent.

Acer-Chairman J.T. Wang erwartet, dass Acer die Zahl seiner verkauften Desktop-Computer im kommenden Jahr auf rund zehn Millionen Stück verdoppelt. Für 2006 rechnet das Unternehmen mit dem Absatz von vier bis fünf Millionen Geräten. Von seinen Laptops werde das Unternehmen im kommenden Jahr 15 Millionen Stück absetzen, nach zehn bis elf Millionen Stück in diesem Jahr.

„Wenn wir Nummer Drei werden wollen, müssen wir in beiden Produktbereichen wachsen, weil immer noch 60 Prozent aller Rechner auf dem Markt Desktops sind“, sagte Wang, der Acer-Gründer Stan Shih vor einem Jahr an der Spitze des Unternehmens abgelöst hat. Der Marktforschungsfirma International Data zufolge hat Acer derzeit einen Marktanteil von 5,4 Prozent und rangiert damit hinter Dell, Hewllett-Packard (HP) und Lenovo/IBM. Acer ist auf dem Weg, im kommenden Jahr auf Rang Drei aufzurücken. In Europa rangiert das taiwanische Unternehmen bei den Laptop-Verkäufen bereits auf diesem Platz.

Der Computermarkt wird Wangs Einschätzung zufolge im laufenden Jahr um rund zehn Prozent wachsen. Bei Laptops wird mit einem Zuwachs von 30 Prozent gerechnet, bei Desktops nur mit bescheidenen zwei bis drei Prozent. Trotz fallender Verkaufspreise auf dem Weltmarkt wolle Acer seine Umsatzrendite von 2,5 Prozent auf absehbare Zeit verteidigen, sagte Wang.

Acer hat vorausgesagt, im laufenden Jahr einen Umsatz von rund neun Milliarden Dollar zu erwirtschaften - knapp ein Drittel mehr als 2005. In den kommenden drei Jahren soll die Summe dann um 40 bis 50 Prozent jährlich anschwellen. Seit 2000 fertigt der Konzern seine Rechner nur noch unter eigenem Namen.

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