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Computermaus-Hersteller: Logitech leidet unter sinkenden PC-Verkäufen

Der Computerzubehör-Hersteller ringt mit den sinkenden Absatzzahlen klassischer Rechner. Der Umsatz verfehlt die Erwartungen der Analysten. Immerhin klettert dank Sparmaßnahmen und Steuereffekten der Gewinn.

Der Absatz klassischer PCs schwächelt, und damit auch der Verkauf von Mäusen. Quelle: dpa
Der Absatz klassischer PCs schwächelt, und damit auch der Verkauf von Mäusen. Quelle: dpa

ZürichDer Computerzubehör-Hersteller Logitech kämpft mit den sinkenden Absatzzahlen klassischer PCs. Wie aus einer in der Nacht auf Donnerstag veröffentlichten Mitteilung des weltgrößten Herstellers von Computermäusen hervorgeht, sank der Umsatz im zweiten Quartal stärker als erwartet um sieben Prozent auf 548 Millionen Dollar nach 589 Millionen im Vorjahr. Aufgrund von Sparmaßnahmen und dank eines positiven Steuereffekts von 32 Millionen Dollar stieg dagegen der Gewinn von 17 auf 55 Millionen Dollar an.

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Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 573 Millionen und einem Gewinn von 18 Millionen Dollar gerechnet. "Im zweiten Quartal schwächte sich der PC-Markt im Vorfeld des Windows 8 Verkaufsstarts stärker als erwartet ab", sagte Logitech-Präsident und noch Konzernchef Guerrino De Luca. Der US-Computerkonzern Microsoft startet morgen offiziell den Verkauf seines neuen Betriebssystems Windows 8.

IT-Branche

Ähnlich wie die großen PC-Hersteller IBM und Hewlett Packard oder auch der Computerchip-Hersteller Intel, hat Logitech in den vergangenen Jahren den Boom bei den Tablet-Computern wie Apples iPad verpasst. Mit neuen Produkten kämpft das Unternehmen jetzt darum, den Anschluss wieder herzustellen. Der Kurs der Logitech-Aktie brach an der Schweizer Börse im frühen Handel zweitweise um mehr als zehn Prozent ein.

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheit im PC-Markt gehe Logitech für den Rest des per Ende-März 2013 laufenden Geschäftsjahrs von "starken Gegenwind" in allen PC-Produktkategorien aus, hieß es weiter. Nach eigenen Angaben macht das Schweizer Unternehmen weiterhin rund zwei Drittel seines Umsatzes mit Peripheriegeräten für Computer mit dem klassischen Windows-Betriebssystemen, versucht aber stärker im Geschäft mit Smartphones und Tablets Fuß zu fassen.

Elektronikkonzerne

Die Schwäche im klassischen PC-Geschäft dürfte dennoch den Erfolg neuer Produkte, wie Logisches Tastatur für den iPad von Apple, weiterhin überlagern, hieß es weiter. Logitech stelle sich daher für das zweite Halbjahr auf eine Abschwächung des Umsatzes und des operativen Gewinns ein. Bislang hatte das Unternehmen von verbesserten Ergebnissen beginnend im zweiten Halbjahr 2012/13 gesprochen.

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