Computerspiel „Halo 4“ am Start
220 Millionen Dollar Umsatz an einem Tag

Die neueste Ausgabe des Computerspiels “Halo” von Microsoft hat einen furiosen Verkaufsstart hingelegt. Doch im Weihnachtsgeschäft hat der Ego-Shooter massig Konkurrenz.
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New YorkDas Computerspiel „Halo 4“ hat einen beeindruckenden Start hingelegt: Das Science-Fiction-Spektakel habe am ersten Verkaufstag mehr als 220 Millionen Dollar Umsatz eingespielt, teilte Microsoft am Montag mit. In der ersten Woche werde es mehr als 300 Millionen Dollar Umsatz erzielen und damit die vorherige „Halo“-Ausgabe übertreffen, schrieb das Unternehmen in einem E-Mail-Statement an die Agentur Bloomberg.

“Halo” ist nur für Microsofts Spielkonsole Xbox erhältlich und gehört zu den erfolgreichsten Computerspiel-Serien der Welt. Sie hat Microsoft bislang mehr als 3 Milliarden Dollar an Einnahmen beschert.

Die neueste Folge des Computerspiels beginnt einige Jahre nach den Ereignissen in dem 2007 erschienen “Halo 3”, in dem sich der Soldat Master Chief in einem Weltraumfrachter in einen Tiefschlaf versetzen lassen hat. Seine Begleiterin, die Künstliche Intelligenz Cortana, weckt ihn auf, weil sie fremde Wesen in dem Frachter bemerkt hat. Wie gewohnt gibt es keine langen Dialoge. Das Computerspiel hat in der Fachpresse gute Kritiken erhalten.

Bereits am Dienstag bekommt „Halo 4“ Konkurrenz: Der Spielehersteller Activision Blizzard veröffentlicht dann die neueste Folge der Serie „Call of Duty: Black Ops 2”, einem Ego-Shooter, das im Kalten Krieg spielt. Im vergangenen Jahr war „Call of Duty: Modern Warfare 3“ binnen 24 Stunden allein in den USA und Großbritannien mehr als 6,5 Millionen Mal verkauft worden und hatte damit mehr als 400 Millionen Dollar Umsatz erzielt.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
Michaël Jarjour
Michaël Jarjour
Handelsblatt / Freier Journalist

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  • Ein Geschäftszweig, wo eine Hexenjagd deutscher Politiker, auf diese Unternehmen ausgeübt wird. Geht es um neue Ideen, spielt Deutschland nur in der kleine Liega mit.

    Die Politik sollte sich mal fragen, warum Menschen mit Ideen ins Ausland gehen müssen.

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