Datensammlung
US-Behörden ermitteln gegen Google

Erneut hat Google Ärger mit dem Datenschutz: Die US-Telekommunikationsbehörde (FCC) hat eine Untersuchung gegen den Internetriesen eingeleitet. Es geht um die Frage, ob während der Fahrten für Google Street View Daten gesammelt wurden.
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HB WASHINGTON. Die Behörde prüft, ob das Unternehmen gegen US-Gesetze verstoßen hat, als es Tausende E-Mails, Passwörter und andere private Daten sammelte, die über ungesicherte WLAN-Anschlüsse verschickt wurden. Die Daten waren während der Kamerafahrten für den Dienst Street View aufgefangen worden.

Erst vor zwei Wochen hatte die US-Handelsbehörde (FTC) ihrerseits Untersuchungen zu dem Fall abgeschlossen. Es blieb bei einer Kritik an Google. Die Untersuchung durch die FCC, die seit Mittwoch läuft, soll klären, ob Google gegen ein US-Gesetz verstoßen hat, das die unbefugte Veröffentlichung oder Nutzung von Daten, die über Funknetze abgefangen wurden, verbietet. Google hat nach eigenen Angaben etwa 600 Gigabyte Daten gesammelt. Die Daten sollen umgehend gelöscht werden, sobald das Unternehmen in allen 30 Ländern eine entsprechende Genehmigungen erhält.

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