IT + Medien

_

Dell-Übernahme: Michael Dell will Mehrheitsanteil übernehmen

Die Gespräche über die Dell-Übernahme befinden sich offenbar in der Endphase. Neben dem Gründer und Chef Michael Dell sind auch Microsoft und der Finanzinvestor Silver Lake mit an Bord.

Mehr Zeit für eine Neuausrichtung: Michael Dell, Gründer des weltweit drittgrößten PC-Herstellers Dell, will den Mehrheitsanteil der Firma wieder übernehmen. Quelle: Reuters
Mehr Zeit für eine Neuausrichtung: Michael Dell, Gründer des weltweit drittgrößten PC-Herstellers Dell, will den Mehrheitsanteil der Firma wieder übernehmen. Quelle: Reuters

New YorkDie Übernahme des schwächelnden PC-Pioniers Dell durch seinen gleichnamigen Gründer und Chef steht offenbar kurz bevor. Die Verhandlungen für einen der größten fremdfinanzierten Firmenkäufe seit der Finanzkrise befänden sich in der Endphase, sagte eine mit den Plänen vertraute Person am Montag. Eine Einigung sei in Kürze möglich.

Anzeige

Microsoft und der Finanzinvestor Silver Lake würden sich als Partner von Michael Dell vermutlich mit etwa zwei beziehungsweise rund einer Milliarde Dollar an dem Kauf des inzwischen auf Platz drei abgerutschten ehemaligen Branchenprimus beteiligen. Konzernchef Dell wolle seinen Anteil von 16 Prozent plus eigenes Kapital einbringen, um den Mehrheitsanteil zu übernehmen.

Die Gespräche konzentrierten sich auf einem Preis von 13,50 bis 13,75 Dollar je Aktie, hieß es weiter. Dies würde einen Kaufpreis von 23,5 bis 23,9 Milliarden Dollar bedeuten. Dell und Microsoft waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Silver Lake wollte sich nicht äußern.

Dell will das Unternehmen von der Börse nehmen und so mehr Zeit für eine Neuausrichtung gewinnen. Der Konzern wurde zuletzt am Markt mit rund 23 Milliarden Dollar bewertet. Ihm macht die Schwäche auf dem PC-Markt und der wachsende Trend hin zu den flachen Tablet-Computern zu schaffen.

  • Die aktuellen Top-Themen
Abhörsicherung: Apple darf iPhone 6 in China verkaufen

Apple darf iPhone 6 in China verkaufen

US-Geheimdienste sollen keinen Zugang zu iPhone-Nutzerdaten erhalten – das verspricht der Technologiekonzern Apple. Nur deswegen dürfen die neuen Geräte nun auch in China verkauft werden.

IT-Konzern Oracle: Der Machtkampf ist vorerst abgesagt

Der Machtkampf ist vorerst abgesagt

Bei Oracle läuft es wie in einer Küche mit zu vielen Köchen: Gründer Larry Ellison gibt den Chefposten ab, zieht aber noch die Strippen. Die Top-Manager Mark Hurd und Safra Catz hoffen auf die Nachfolge – irgendwann.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer