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05.01.2005 
Vom Großrechner zum Mikrocomputer

Der PC wird 30 Jahre alt

Der Personal Computer (PC) wird in diesem Monat 30 Jahre alt. Im Januar 1975 stellte die Zeitschrift „Popular Electronics“ erstmals den Altair 8800 vor. Der Hinterhofhändler Ed Roberts aus dem US-Staat New Mexico hatte ihn für Tüftler und Bastler konstruiert und bot ihn als Bausatz für 397 Dollar an. Der Altair ist nun im Heinz Nixdorf Museumsforum Teil einer umfangreichen Präsentation der PC-Geschichte.

HB PADERBORN. „Ohne Bildschirm, Tastatur und Festspeicher hatte der Altair nur wenig Ähnlichkeit mit einem heutigen PC. Dennoch waren die Computerfreaks begeistert“, sagt Andreas Stolte vom Heinz Nixdorf Museumsforum. Mit Kippschaltern und Leuchtdioden ließen sich einfache Programme schreiben. Das dauerte lange: Programme mussten Bit für Bit in Nullen und Einsen übersetzt werden. Dazu musste der Kipphebel oft mehrere tausend Mal betätigt werden.

Der Altair markierte den Umbruch vom Großrechner zum Mikrocomputer – auch Bill Gates, der Mitgründer von Microsoft, schrieb seine ersten Programme auf diesem Rechner. Doch erst der Apple II von 1978 fand als Personal Computer eine größere Beachtung. Den endgültigen Durchbruch brachte schließlich der PC von IBM im Jahr 1981. Zu dieser Zeit begann auch in den Kinderzimmern langsam die digitale Revolution: Der legendäre Heimcomputer Commodore 64 wurde später insgesamt 20 Millionen Mal verkauft.

Im Heinz Nixdorf Museumsforum sind die wichtigsten Geräte dieser Zeit wie der Sinclair ZX 80, der Commodore C 64 oder der Tandy TRS-80 ausgestellt. An mehreren Bildschirmen können die Besucher historische Programme und Betriebssysteme ausprobieren. So kommen auch die Videospiel-Klassiker „Donkey Kong“ oder „PacMan“ wieder zu Ehren.

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