Deutlich weniger Anzeigen
FAZ rutscht in die roten Zahlen

Im vergangenen Jahr hat die FAZ-Verlagsgruppe einen Verlust von mehr als vier Millionen eingefahren. Im Vorjahr hatte sie noch schwarze Zahlen geschrieben. Der Verlag hofft nun auf neue Einnahmequellen.
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FrankfurtStarke Rückgänge bei den Anzeigen haben die FAZ-Verlagsgruppe in die roten Zahlen gedrückt. Auch für das laufende Jahr werde nur mit einer wirtschaftlich verhaltenen Entwicklung gerechnet, zitiert die Zeitung den Sprecher ihrer Geschäftsführung, Tobias Trevisan, am Dienstag nach der Gesellschafterversammlung.

Die Gesellschaft (u.a. „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“) schließt demnach das Geschäftsjahr 2012 mit einem Fehlbetrag von 4,3 Millionen Euro ab. Im Vorjahr hatte die FAZ unter dem Strich noch einen Überschuss von 19,3 Millionen Euro erwirtschaftet, sie hatte 2011 allerdings auch ihre Anteile an der Märkischen Verlags- und Druck-Gesellschaft in Potsdam verkauft.

Mit „Kostendisziplin“, dem Ausbau neuer Geschäftsfelder und durch die „konsequente Nutzung des Markennamens“ werde der Verlag auf Kurs bleiben, sagte Trevisan. Zudem sei die Verlagsgruppe weniger abhängig vom Werbemarkt als dies bislang der Fall gewesen sei. Trevisan erhofft sich zusätzliche Umsätze unter anderem durch das „Frankfurter Allgemeine Magazin“, durch das „F.A.Z. Forum“ - also die Veranstaltung von Konferenzen - und durch die „Frankfurter Allgemeine Business School“ mit Angeboten zur Weiterbildung. Außerdem sieht er Chancen für die regionale Vermarktung nach der Übernahme der „Frankfurter Rundschau“ durch die FAZ GmbH und die Frankfurter Societät GmbH.

Während die Erlöse der FAZ bei den Anzeigen zurückgingen, stiegen sie beim Vertrieb, wie das Blatt in eigener Sache weiter berichtete. Die Auflage der FAZ ging um 1,9 Prozent auf 354 225 verkaufte Exemplare zurück, die Sonntagszeitung blieb mit 356 703 Exemplaren auf Vorjahresniveau.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das Linke Drecksblatt FR sollte einfach eingestellt werden.

    Dieses Journaille wird nie irgeneinen Gewinn mehr einbringen und ist ein ewiger Klotz am Beine der FAZ. Weg damit.

  • Der Niedergang der klassischen Printmedien ist nur noch eine Frage der Zeit. In einem Zeitalter des überall verfügbaren Internets sind aktuelle Informationen schneller, detailreicher und illustrierter verfügbar, als es eine "normale" Printzeitung vermag.

    Fachzeitschriften haben es mit Sicherheit leichter, aber auch hier ist der Gegenwind wohl spürbar.

    Das Problem der Medien allgemein ist doch die fragwürdige Berichterstattung. In einer Ausgabe wird ein Unternehmen, ein Produkt, eine Anlage oder ähnliches in den höchsten Tönen gelobt und empfohlen, nur um einige Tage oder Wochen später das Unternehmen, den Hersteller oder den Emittenten "durch den Schmutz" zu ziehen. Ist es da verwunderlich, dass Unternehmen weniger Anzeigen schalten, wenn Sie etwas derartiges bemerken? Dies ist doch nichts anderes als Betrug am Kunden. Schalten Sie eine Anzeige und Sie werden empfohlen, aber wehe, sie stellen Ihre Anzeigenserie ein...

    Ich lese gern das Handelsblatt (die Onlineseite) und auch die FAZ, dennoch muss ich sagen, empfinde ich das ganze eher als Unterhaltung denn als seriöse Quelle. O.g. Berichterstattungspraxis habe ich auch hier bereits mehrfach wahrgenommen.

    Dies ist schade, denn ich glaube, dass diese Unternehmen sehr fähiges Personal haben und derartige "Sensationspresse" nicht nötig haben.

    Also, liebe Medien, unterhaltet mich weiter. Die Wahrheit liegt in der Schnittmenge der Aussagen. Oder in dem, was nicht gesagt wird. Weil es sich schlecht verkauft.

  • Ha und ich sage noch vor einem halben Jahr zu meinem Mann: "Die FAZ ist auch nicht mehr das, was sie einmal war!"
    Für mich sind die roten Zahlen logische Folge.

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