Deutsche Telekom
Integration von T-Online wieder verschleppt

Die geplante Integration des Internetanbieters T-Online in den Mutterkonzern Deutsche Telekom hat wieder einen zeitlichen Dämpfer erhalten.

HB FRANKFURT. T-Online hatte beim Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) gegen die Entscheidung Beschwerde eingelegt, den Sofortvollzug der Verschmelzung nicht zu genehmigen. Das OLG teilte am Mittwoch mit, das Gericht werde voraussichtlich erst Mitte Februar über die Beschwerde entscheiden.

Damit kann T-Online eine Freigabe der Fusion nicht mehr vor dem 31. Januar erreichen. Dieses Datum ist im Verschmelzungsvertrag der beiden Unternehmen als Stichtag genannt, bis zu dem die Verschmelzung im Handelsgerichter eingetragen werden muss. Andernfalls ist der Eintrag erst wieder nach den Hauptversammlungen der Unternehmen möglich, die für Anfang Mai festgesetzt sind. T-Online muss bis zum Eintrag auch noch Geschäftsberichte veröffentlichen. Zudem sind beim Landgericht Darmstadt Anfechtungsklagen von rund 30 T-Online-Kleinaktionären gegen die Fusion anhängig. Prozessbeginn könnte im Februar sein.

Telekom und T-Online befürchten, dass sie ohne schnelle Integration gerade dem harten Wettbewerb im Breitbandmarkt nicht genügend Schlagkraft entgegensetzen können.

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