Deutsche Telekom
Milliardenfusion von AT&T und T-Mobile geplatzt

Der US-Telefongigant AT&T gibt seine Pläne zur Übernahme der Telekom-Tochter T-Mobile USA auf. Für Telekom-Chef Rene Obermann ist das Scheitern ein Rückschlag. Was soll nun aus der US-Tochter werden?
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New York/BonnDie Deutsche Telekom bleibt auf ihrer ungeliebten Mobilfunktochter T-Mobile USA sitzen. Der US-Branchenriese AT&T hat nach anhaltenden Bedenken der US-Wettbewerbshüter die Übernahme abgeblasen. Wie die Deutsche Telekom am Montagabend in Bonn in einer Erklärung mitteilte, löste sie mit dem US-Konkurrenten die Vereinbarung zum Verkauf von T-Mobile USA auf.

AT&T begründete den Rückzug mit der ablehnenden Haltung der US-Behörden. Das Justizministerium und jüngst auch noch die Telekommunikationsaufsicht FCC hatten große Bedenken gegen den Deal geäußert, weil sie eine Konzentration des Mobilfunkmarktes auf wenige große Anbieter fürchten. AT&T hatte für den Kauf von T-Mobile USA 39 Milliarden Dollar (30 Milliarden Euro) geboten.

Der Entschluss sei im Einvernehmen mit der Deutschen Telekom gefallen. Dennoch ist es ein herber Rückschlag für die Telekom. Der Konzern wollte das Geld aus dem Verkauf von T-Mobile USA größtenteils für den Schuldenabbau nutzen. AT&T muss nun eine milliardenschwere Entschädigung leisten, die die Amerikaner der Telekom für den Fall eines Scheitern der Transaktion versprochen hatten.

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  • klasse, kann ich mir heute die t-aktie mit knapp 8% dividendenrendite ins depot legen

  • Das Amerika das vertrauen hat ist beeindruckend.

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