Deutsche Telekom Bundeskriminalamt schaltet sich nach Hackerangriff ein

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Router-Hersteller sollen zu Sicherheitsupdates verpflichtet werden

Cyber-Angriffe: „Wir müssen lernen, damit zu leben“

Die Attacke auf die Router von Telekomkunden sei vergleichsweise glimpflich verlaufen. „Dieses Mal haben wir noch Glück gehabt – der Angriff hat nicht richtig funktioniert”, bestätigt der Präsident des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Arne Schönbohm. Die Angreifer hätten nach einer ersten BSI-Analyse schlampig gearbeitet: Die Speedport-Router der Kunden seien durch den Angriff zwar abgestürzt, eine Schadsoftware aber hätten die Täter nicht installieren können.

Schönbohm hat schärfere Sicherheitsstandards gefordert. „Je vernetzter die Welt ist und je allgemeiner Massenprodukte wie Router weltweit baugleich im Netz eingesetzt werden, desto verwundbarer sind unsere Netz-Infrastrukturen”, sagte BSI-Chef Arne Schönbohm der „Welt” (Montagsausgabe).

BSI-Präsident Schönbohm regte an, für Geräte wie DSL-Router, die von asiatischen Herstellern wie Arcadyan oder Huawei massenhaft hergestellt werden, verstärkt Sicherheits-Gütesiegel einzusetzen. „Wir wollen im Rahmen der Cyber-Sicherheitsstrategie der Bundesregierung Gütesiegel und Zertifikate für IT-Sicherheit ausbauen, die Mindeststandards im Internet der Dinge garantieren”, sagte Schönbohm. „Dazu könnte auch gehören, die Hersteller zu regelmäßigen und zeitnahen Sicherheitsupdates zu verpflichten, die automatisch aufgespielt werden.”

Eine solche Verpflichtung sei nur auf europäischer Ebene sinnvoll. Mit einem deutschen Alleingang lasse sich nicht viel erreichen, sagte Schönbohm. Der BSI-Präsident kritisierte, dass viele Hersteller diese Sicherheitsupdates insbesondere bei älteren Netzgeräten vernachlässigten: „Mir sind Beispiele bekannt, wo Lücken monatelang bestehen bleiben.”

Die Schadsoftware Mirai ist Sicherheitsexperten bereits bekannt. Ihre Spezialität ist, sich vorzugsweise in Verbrauchergeräte wie Router oder andere, privat genutzte vernetzte Elektronik einzuschleusen, um sie kapern und zum Teil eines ferngesteuerten Netzes zu machen. Zuletzt hatten Kriminelle Mirai-Botnetze mit fast einer halben Million verbundener Geräten im Netz zur Miete angeboten, wie vergangene Woche das Fachportal „Heise Online“ berichtete. Die zusammengeschalteten Geräte werden von Kriminellen gern für koordinierte Attacken oder zum Versenden von Spam-Nachrichten genutzt.

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15 Kommentare zu "Deutsche Telekom: Bundeskriminalamt schaltet sich nach Hackerangriff ein"

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  • Die Kanzlerin Merkel und ihre Gesandten waren doch Opfer im Abhörskandal und scheinbar ganz ahnungslos oder scheinbar zu dumm für die digitale Welt.

    Oder anders ausgedrückt: Einfach nur "naiv.*

  • War ja klar das auch die arme kleine Telekom alleine nicht in der Lage ist das Problem zu lösen. Einfach nur noch peinlich.

    Fakt ist das der Fehler definitiv bei der Telekom zu suchen ist denn die
    Systeme der Telekom waren nicht sicher genug und haben massiv versagt.

  • Hackerangriff??? hüstel hüstel

    Wer sich mit der Materie auskennt der kann sich nur wundern...

    Telekom soll zu Ihren Fehlern stehen

  • @Baron v. Fink
    Gasmasken sind nicht nötig. CO2 ist gut für das Pflanzenwachstum. Die Pflanzen danken es uns, wenn wir mehr Verbrennungsmotoren Auto bauen und fahren.
    Der Ernte Ertrag wird mit mehr CO2 auch gesteigert. Die Natur BRAUCHT das CO2. Das CO2 ist Pflanzennahrung!

  • Wir Investoren berteiben Auto-Fabriken sowie Krankenhäuser.
    Um so mehr Abgase um so mehr Dividenden, denn der Plebs will mit dem Auto fahren und natürlich kostenlos auf Krankenschein im unseren Kliniken behandelt werden.
    Alles in allem eine Win Win Situation für unsere Renditen. Daher für das Auto
    und die Krankenversicherung. Persönlich geht es mir prima, daher ist alles ohnehin nicht schlimm, denn der Reibach stimmt. Im Zweifel verkaufen wir ihnen günstig Gasmasken, so wird man reich.

  • @Eduardo Lopez
    In einer freien und selbstbewussten wie auch eigenverantwortlchen/selbstbestimmten Gesellschaft von Menschen würde es keinen Sozialismus, Kommunismus und weltchliche Kirche geben.
    Der Sozialismus, Kommunismus und die weltliche Kirche haben eines gemein...die Naivität von naiven an sich zweifelnden Menschen.
    Man betet den Menschen eine Welt voller Selbstschuld und Bösheit vor und bereicht sich dann an diesen Menschen. Diese Menschen die dann vor Selbstzweifel und Schuldeinbekenntnis so weich geklopft sind, dass diese freiwillig ihr hart erarbeitetes Geld nach Oben zu den Machern dieser Institutionen umverteilen.
    Diese System von Kommunismus, Sozialismus und weltliche Kirche sind stark darin mit Wasser zu predigen und dann den Wein selbst zu trinken.
    Eine gewaltige Umverteilungsmasche von Unten nach Oben. Arm bleibt somit Arm und die Eliten dieser Systeme werden immer reicher.
    Und die Armen werden in so einen System auch immer Arm bleiben ansonsten würde dieses System nicht mehr wirken und die Umverteilung von Unten nach Oben unterbrochen.


  • ......Grün-Kommunistische Merkel Politik ......

    Ja, was denn nun? Nicht mehr Grün-Sozialistisch?

    Ansonsten: Es geht nichts über einen Allrounder wie Marc Hofmann. Der hat ein Wissen, da kann sich jede Uni und jedes Forschungsinstitut hinter verstecken.

    Weiterhin angenehmes Kommentieren, heute soll es das von meiner Seite gewesen sein. Ich werde jetzt das prächtige Wetter für einen langgedehnten Gang nutzen.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • @Wolfgang Wüst
    Diese 15 Minuten Statistik können Sie in die Tonne treten.
    In der sensiblen Welt der IT geht es um Sekunden und Minuten Ausfälle.
    Diese 15 Minuten Statistik erfasst ja nur Ausfälle, die länger als 3 Minuten dauern.
    Aber nicht nur ein Ausfall der Stromzufuhr ist ein Problem für die IT sondern auch die Überspannung (also zuviel Strom) ist gefährlich für die sensible IT Technik und auch hier sind die sog. Erneuerbaren Energien UNBERECHENBAR im Gegensatz zu einen Kraftwerkmixpark aus Kohle, Gas und Kernkraft.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette

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