Deutsche Telekom
T-Aktionäre müssen weniger Dividende in Kauf nehmen

René Obermann kürzt den Aktionären die Dividende stärker als erwartet. Dafür verspricht der Telekom-Chef Milliarden-Investitionen ins Breitbandnetz und Mobilfunknetz in den USA. Die Börsianer sind enttäuscht.
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BonnDie Deutsche Telekom will in den nächsten Jahren Milliarden in ihre Problemmärkte Deutschland und USA stecken und kürzt deswegen ihren Aktionären die Dividende. Allein sechs Milliarden Euro sollen in den Breitband-Ausbau in Deutschland fließen, mit vier Milliarden Euro will die Telekom ihr Mobilfunknetzwerk in den USA modernisieren.

"Mit unseren heute vorgestellten Investitionsplänen schaffen wir das Fundament für künftiges Wachstum", erläuterte Konzernchef Rene Obermann am Donnerstag die Pläne. Die Aktionäre müssen in den kommenden zwei Jahren Verzicht üben: Ihnen stellte der Telekom-Chef für die Jahre 2013 und 2014 lediglich eine Dividende von 50 Cent je Aktie in Aussicht. Für das Jahr 2012 sollen die Aktionäre noch eine stabile Dividende von 70 Cent erhalten.

An der Börse kam das Vorhaben nicht gut an. Die Telekom baute im späten Frankfurter Parketthandel ihre Verluste aus und notierte 1,6 Prozent im Minus bei 8,52 Euro. Analysten hatten zuletzt im Schnitt für das Jahr 2013 mit 60 Cent und für das Jahr 2014 mit 58 Cent Dividende gerechnet.

Telekom-Chef Obermann zufolge wird der Breitband-Leitungsbedarf im Mobilfunk und auch im Festnetz weiter zunehmen. Mitte September hatte der Konzern bereits angekündigt, in den kommenden vier Jahren circa 24 Millionen Haushalten superschnelle Anschlüsse auf Basis der VDSL-Technik zu bieten. Das wären doppelt so viele wie bisher. Gleichzeitig sollen die Zugänge mit 100 Mbit/s wesentlich schnell werden. Möglich machen soll das eine neue Technologie namens "Vectoring".

So sollen in Deutschland 2014 bis 2016 die Investitionen auf jeweils 4,1 bis 4,5 Milliarden Euro steigen nach durchschnittlich 3,6 Milliarden Euro in den vergangenen drei Jahren. Insgesamt sollen Investitionen von rund 6 Milliarden Euro in den Breitbandausbau fließen. Zudem kündigte die Telekom an, in Deutschland 2014 ihre Umsätze zum Vorjahr zu stabilisieren.

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  • Von welcher Firma schreiben sie? Doch nicht etwa von der Telekom?? Ich hatte, solange ich bei DT war, nur Probleme:eine miese Leitung (bin durch Telecom -Mitarbeiter daraufhingewiesen worden, dass man übers Internet einen Leitungscheck machen kann), das Ergebnis war einfach nur disaströs. Bei Anrufen auf der immerhin kostenlosen Hotline habe ich halbe Stunden in der Warteschleife gehangen, um mir dann sagen zu lassen, ich müsse einen neuen Router kaufen! Soviel Inkompetenz muss muss man lange suchen! Ein andermal
    fiel bei einem Sturm freitags
    Abend das Telefon aus, ich melde mich am Samstag Morgen bei der Telekom über Handy: ich brauche das Telefon, weil ich als Arzt Rufdienst habe, die Antwort: vor Dienstag geht da garnichts, schließlich könne ich von den Telecom-Mitarbeitern nicht erwarten, dass sie am Wochenende arbeiten, wo ich doch selber auch nicht arbeiten würde...

  • Endlich besinnt sich die Telekom darauf, die seit Jahren überhöhte und auf Grund der wirtschaftlichen Situation nicht gerechtfertigten Dividende, zu kürzen. Ich bin übrigens immernoch Aktionär der Telekom. Ich kann mich nur meinem Vorkommentator Gume anschließen. Die Telekom ist der Bundesnetzagentur "ausgeliefert" und muß sich den dort tätigen Beamten und ihren teilweise unsinnigen Ideen, die auf mangelde Fachkunde gründen bzw. falsche Einschätzung des Marktes, unterwerfen. Für die Telekom gibt es nur einen teilweise freien Markt, da sie immer wieder der Regulierung unterworfen ist. Natürlich wurden die Netze mit Steuergeldern finanziert aber das heißt noch lange nicht, dass alle anderen Netzanbieter (meist ohne nennenswerte eigene Netze) diese unter besseren Bedingungen nutzen können als das Unternehmen welches dieses warten, instandhalten und ausbauen muss! Die Telekom hat das beste Netz! Und dieses Netz kostet Geld! Eine Dividendenkürzung ist daher gerechtfertigt. Dem Einzigen dem dies wirklich sauer aufstossen wird ist der Bund der wohl größte Aktionär des "privaten" rosa Riesen ist.

  • Und deshalb haben Kommunen und Staaten ja Schulden, um sie abhängig zu machen. Und wenn sie dann auf dem Schlauch stehen (Griechenland, Italien) kann man sie erpressen.
    Man kann die Pseudo-Demokratie abschaffen. Wir leisten dann Frohnarbeit für die Reichen und Mächtigen.

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