Deutsche Telekom
Verdi verschärft Warnstreiks in T-Punkten

In den Tarifverhandlungen für die Vertriebsläden der Deutschen Telekom („T-Punkte“) erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Die Warnstreiks würden am Samstag erheblich ausgeweitet.

HB DÜSSELDORF. "Wer in deutschen Ballungsräumen einen Einkaufsbummel in den T-Punkten plant, sollte ihn auf einen anderen Tag verschieben", sagte Verdi -Verhandlungsführer Lothar Schröder am Freitag. Die Ausweitung der Aktionen sei auch als Antwort auf ein Ultimatum der Telekom für ihr Angebot zu verstehen, das am Donnerstag um Mitternacht ausgelaufen sei. Wer den Beschäftigten Fristen zur Annahme "untauglicher Tarifangebote" setze, brauche sich über das Echo nicht zu wundern, sagte Schröder. Die Beschäftigten erwarteten, dass die Telekom umgehend mit einem weitaus besseren Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehre.

Verdi fordert für die rund 5 500 betroffenen Arbeitnehmer 6,5 Prozent mehr Lohn bei einer Laufzeit des Tarifvertrags von zwölf Monaten. Die Telekom hatte eine Einmalzahlung von 500 Euro und ab dem 1. April eine Lohnerhöhung von drei Prozent über eine Laufzeit von 20 Monaten angeboten. Auf zwölf Monate umgerechnet liegt das Angebot nach Telekom -Angaben damit bei 2,45 Prozent.

Ein "ernsthaftes Angebot pauschal abzulehnen" sei nicht der richtige Weg, sagte ein Telekom -Sprecher. Das Unternehmen sei aber auch nach Ablauf des Ultimatums weiter für Gespräche offen. Der Sprecher wies zudem darauf hin, dass die Mitarbeiter in den T-Punkten 2007 zu ihrem Jahresgehalt im Schnitt zehn Prozent mehr Geld über eine variable Erfolgsvergütung erhalten hätten.

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