Deutsche Telekom
Warnstreiks ausgeweitet

Die Gewerkschaft Verdi weitet ihre Warnstreiks bei der Deutschen Telekom von Montag an aus. Die Gewerkschaft ließ am Sonntag erkennen, wie die Reaktion auf das Angebot des Konzern von letzter Woche aussehen soll.
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FrankfurtDie Gewerkschaft Verdi will am Montag bis zu 6000 Beschäftigte des Telefonriesen in den Ausstand schicken, wie sie am Sonntag ankündigte. Verdi hatte die Tarifverhandlungen für die mehr als 100 000 Beschäftigten der Telekom vergangene Woche abgebrochen.

Einen Monat nach dem Verhandlungsauftakt hatte der Bonner Konzern am Mittwoch zwar sein erstes Angebot an die Arbeitnehmer vorgelegt. Doch der Vorschlag - im Kern eine Lohnerhöhung von knapp 2,2 Prozent über 24 Monate - wurde von den Verdi-Verhandlungsführern umgehend zurückgewiesen. Die Gewerkschaft fordere weiter 6,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Bis zur letzten Runde am 8. und 9. März werde Verdi nun seine Warnstreiks weiter ausweiten.

Die Warnstreiks könnten nun ernste Auswirkungen auf die Kunden haben, erklärte die Gewerkschaft. Anschlüsse könnten nur verzögert eingerichtet werden, Wartezeiten in den Kundencentern sich verlängern. Auch die Beseitigung von Störungen sei betroffen. In der zurückliegenden Woche hatten sich bundesweit bereits mehr als 12 000 Beschäftigte an Warnstreiks und Protesten beteiligt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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