Dienst mit HSDPA-Technologie
Vodafone und Samsung schließen UMTS-Allianz

Der weltgrößte Mobilfunkanbieter Vodafone wird in Europa gemeinsam mit dem südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung und dem US-Unternehmen Qualcomm UMTS-Dienste anbieten. Das teilte Samsung mit.

HB SEOUL. Vodafone wird Handys von Samsung, dem größten asiatischen Handy-Hersteller, einkaufen. Die Südkoreaner setzen Modem-Chips von Qualcomm ein, dem weltweit zweitgrößten Hersteller von Mobilfunkchips. Finanzielle Details wurden nicht genannt.

Ab nächstem Jahr soll der Dienst mit der schnelleren UMTS- Technologie HSDPA auf den Markt kommen. Der HSDPA-Standard macht es möglich, einen Film in ein bis zwei Minuten aus dem Netz herunterzuladen. Vodafone und die Partner setzen auf die Bereitschaft der Kunden, mehr für Mobilfunkdienste zu zahlen, die ihnen Videokonferenzen oder einen schnelleren Internetzugang ermöglichen HSDPA kann Daten siebenmal schneller übertragen als die zurzeit üblichen UMTS-Standards. Das Marktforschungsunternehmen Gartner rechnet damit, dass die Absatzzahlen für diese Handys von 6,3 Millionen im nächsten Jahr bis 2009 auf 102 Millionen Geräte steigen werden.

Einen vergleichbaren Dienst wie den von Vodafone hat diesen Monat bereits Cingular Wireless in den USA gestartet. Der größte Mobilfunkanbieter der USA will das Netz im nächsten Jahr ausweiten.

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